knitterarm

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungknit-ter-arm (computergeneriert)
Wortzerlegungknittern-arm
eWDG, 1969

Bedeutung

Textilindustrie nur wenig knitternd
Beispiel:
Stoffe aus Acetat und Polyesterfasern sind knitterarme Stoffe
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

knittern · zerknittern · knitt(e)rig · knitterarm · knitterfrei
knittern Vb. ‘kleine Druckfalten bilden, faltig werden’ (von Stoff und Kleidung), ‘kleine Falten in etw. machen, zerdrücken’, zuvor auch ‘knistern’ (von Papier). Im 17. Jh. wird nd. knittern ‘leicht, hell knattern’ (mnd. knēteren, knetteren ‘krachen, poltern, knistern, knirschen’, nl. knitteren ‘knistern’) in die Literatursprache übernommen; es steht im Ablaut zu ↗knattern (s. d.) und ist wie dieses lautnachahmender Herkunft. zerknittern Vb. ‘durch Drücken, Knicken faltig machen’ (um 1700). knitt(e)rig Adj. ‘leicht faltig werdend, zerknittert’ (um 1800), zuvor ‘knisternd, klirrend, schwirrend’ (17. Jh.). knitterarm Adj. ‘nur wenig knitternd’, knitterfrei Adj. ‘nicht knitternd’ (um 1930).

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie sehr diese intelligenten Erfindungen das Leben erleichtern, beweisen so spezifische Eigenschaften wie bügelfrei, knitterarm, fleckenabstoßend.
Süddeutsche Zeitung, 08.05.1999
Sie sind leicht waschbar, im Nu getrocknet und knitterarm, es sei denn, die Hersteller legen es auf Crinklestoffe an.
Süddeutsche Zeitung, 04.09.1999
Auch die Aufschriften „knitterarm“, „antibakteriell“ und „florplus“ wiesen auf Chemikalienbelastung hin.
Der Tagesspiegel, 01.03.2003
Zitationshilfe
„knitterarm“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/knitterarm>, abgerufen am 20.10.2019.

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