knödeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungknö-deln (computergeneriert)
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend er knödelter bildet beim Singen den Ton nicht frei
Beispiele:
dieser Sänger knödelt zu sehr
in den Höhen geriet der Tenor ins Knödeln
undeutlich sprechen
Beispiel:
[jemand] habe das Mädchen ... an die Schultern gepackt und geknödelt: »Det ick dir man finde, du mickriges Bißchen!« [LeipBergung126]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So dürfte der Tip bestimmt auch die nächsten 30 Jahre schön weiter vor sich hin knödeln.
Süddeutsche Zeitung, 22.06.2002
Der Mann faucht, knödelt, säuselt, krächzt, brüllt, und er singt auch.
Die Welt, 27.12.2003
Es quäkt, es knödelt, es säuselt, es schnarrt am anderen Ende der Telefonleitung.
Die Zeit, 02.12.1999, Nr. 49
Hier kann täglich von 9 Uhr nach Herzenslust geknödelt werden.
Bild, 20.06.2002
Ja, seine Berufung sei - so knödelte dieser Journalist - eine »Strafe« für »Gesamtdeutschland«.
konkret, 1981
Zitationshilfe
„knödeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/knödeln>, abgerufen am 18.10.2019.

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