klassenbedingt

GrammatikAdjektiv
Worttrennungklas-sen-be-dingt
WortzerlegungKlasse-bedingt
eWDG, 1967

Bedeutung

siehe auch bedingen (Lesart 1)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Verhaltensweisen, die auf dieser Grundlage triebökonomisch möglich sind, lassen sich aber nicht auf eine klassenbedingt andere Grundlage verpflanzen.
o. A.[Autorenkollektiv am Psychologischen Institut der Freien Universität Berlin]: Sozialistische Projektarbeit im Berliner Schülerladen Rote Freiheit. Frankfurt: Fischer Bücherei 1971, S. 463
Entsprechend wurde auch die formale Logik und die Technologie - weil beide direkt mit den Produktivkräften verbunden seien - von der Sphäre des klassenbedingten Überbaus ausgeschlossen.
Fetscher, I.: Materialismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 11394
Auch die Intensität der Freundschaften oder Gegnerschaften ist nicht klassenbedingt gewesen; das halte ich schon mal für einen immensen Fortschritt.
Die Zeit, 31.10.1975, Nr. 45
Deren I. blieb in der Regel ohne bes. Gestaltung (klassenbedingte Abwertung der materiellen Produktion), trug lediglich den Produktionsbedingungen und dem ökonom.
o. A.: Lexikon der Kunst - I. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 6617
Zitationshilfe
„klassenbedingt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/klassenbedingt>, abgerufen am 18.10.2019.

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