kirchenfreundlich

GrammatikAdjektiv
Worttrennungkir-chen-freund-lich (computergeneriert)
WortzerlegungKirche-freundlich
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

der Kirche gegenüber wohlgesinnt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir sind kirchenfreundlich, aber wir sind keine Christen, zu diesem Schluß kommt Gerd Rinde.
Die Zeit, 18.06.1965, Nr. 25
Das ist freilich nicht nur Schuld der Regierungen der letzten Jahre, sondern auch Folge der Lage im Parlament, wo die Stimmung nie besonders kirchenfreundlich war.
Süddeutsche Zeitung, 22.05.1999
Nachdem sich die Kommunisten so kirchenfreundlich gaben, mußten auch die anderen Links-Parteien mitziehen.
Die Zeit, 10.12.1976, Nr. 51
Jetzt erhofft man sich eine kirchenfreundlichere Politik, besonders hinsichtlich der katholischen Privatschulen, die vom Staat stärker finanziert werden sollen.
Der Tagesspiegel, 18.05.2001
Hitler war nämlich in seiner ersten, in seinen ersten Regierungsjahren durchaus noch kirchenfreundlich, das haben viele vergessen.
Runge, Erika (Hg.), Bottroper Protokolle, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1968, S. 52
Zitationshilfe
„kirchenfreundlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/kirchenfreundlich>, abgerufen am 24.04.2019.

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