kiffen

Aussprache
Worttrennungkif-fen
Wortbildung mit ›kiffen‹ als Erstglied: ↗Kiffer  ·  mit ›kiffen‹ als Letztglied: ↗bekiffen · ↗zukiffen
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Jargon Haschisch oder Marihuana rauchen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Kif · kiffen
Kif m. Mischung getrockneter Hanfblätter, ‘Marihuana, Haschisch’, Übernahme (20. Jh.) von engl. kif, dieses aus arab. kaif ‘Vergnügen, Wohlbefinden’. kiffen Vb.

Thesaurus

Synonymgruppe
Haschisch rauchen · ↗haschen  ●  barzen  ugs. · buffen  ugs. · einen heizen  ugs. · einen smoken  ugs. · kiffen  ugs., Hauptform · ↗vernichten  ugs.
Assoziationen
  • (sich) eine Zigarette anstecken · ↗rauchen · ↗schmauchen  ●  (sich) eine anstecken  ugs. · (sich) eine rauchen gehen  ugs. · eine (Zigarette) durchziehen  ugs. · ↗paffen  ugs. · ↗qualmen  ugs. · ↗quarzen  ugs. · ↗schmöken  ugs., norddeutsch

Typische Verbindungen
computergeneriert

Jugend Jugendliche du kiffen klauen koksen mal rauchen regelmäßig saufen schlafen selber spritzen tanzen trinken viel zu

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›kiffen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man muss nicht kiffen, um die Dinge gelassener sehen zu können.
Die Zeit, 18.07.2007, Nr. 30
Sie ist jetzt 15, in dem Alter hatte ich schon ein Jahr lang gekifft.
Der Tagesspiegel, 15.05.2004
Wie viel weniger kiffst du jetzt im Vergleich zu vorher?
Süddeutsche Zeitung, 25.06.2001
Er hat Ecstasy und Speed ausprobiert und noch mehr gekifft.
Die Welt, 14.01.2005
Hier wird zu viel gekifft und die Musik ist zu laut.
Die Welt, 24.02.2000
Zitationshilfe
„kiffen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/kiffen>, abgerufen am 14.11.2019.

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