junonisch

GrammatikAdjektiv
Worttrennungju-no-nisch
HerkunftLatein
eWDG, 1969

Bedeutung

gehoben kraftvoll schön
Beispiele:
eine junonische Gestalt, Schönheit
ein junonischer Wuchs

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gestalt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›junonisch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Oder war es - und hier stockte das Herz des jungen Husaren - oder war es gar eine junonische Gestalt?
Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 74
Auf ihrem hellen Herbstkleid blühten langstielige Mohnblumen und umrankten die junonische Gestalt.
Die Zeit, 13.11.1964, Nr. 46
Sie war eine stolze junonische Erscheinung mit einem schönen ernsten Antlitz und tiefen dunklen Augen.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 4775
Viktoria von Dirksen, Inhaberin eines politischen Salons, eine junonische Gestalt von erprobter Taktlosigkeit, muß ihn grimmig geärgert haben.
Die Zeit, 16.06.1961, Nr. 25
Der Widerhall der »junonischen« Erscheinung Corona Schröters ist im Leben und Schaffen Goethes, aber auch in der Blüte des Weimarer Liebhabertheaters und Singspiels unverkennbar.
Brennecke, Wilfried: Schröter (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 22612
Zitationshilfe
„junonisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/junonisch>, abgerufen am 20.06.2019.

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