jiddisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungjid-disch (computergeneriert)
Wortbildung mit ›jiddisch‹ als Erstglied: ↗Jiddist
eWDG, 1969

Bedeutung

in der Sprache der jüdischen Bevölkerung in Mitteleuropa und Osteuropa, die aus älteren deutschen Elementen sowie hebräischem und slawischem Sprachgut besteht
Beispiele:
die jiddische Sprache, Literatur
das jiddische Theater

Typische Verbindungen
computergeneriert

Chanson Dichterin Folklore Idiom Kabarett Klezmer-Musik Klezmermusik Lied Liederabend Liedfestival Liedgut Liedtheater Literatur Literaturzeitschrift Musik Musiksommer Muttersprache Original Poem Schtetl Sprache Sprichwort Theater Umgangssprache Volkslied Volkssprache Wörter hebräisch schreibend sprechend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›jiddisch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwei Jahre danach versuchte man es noch einmal - mit einer jiddischen Version.
Der Tagesspiegel, 02.11.1998
Und die zweite Generation der nach Frankreich eingewanderten aschkenasischen Juden spricht nicht mehr jiddisch.
Süddeutsche Zeitung, 29.06.1996
Aber als Schauspieler sind Sie mit Jiddisch zu sehr begrenzt.
Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 199
Auch ich kannte im Getto Menschen aus dem jiddischen Milieu überhaupt nicht.
Reich-Ranicki, Marcel: Mein Leben, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1999, S. 208
Heller sprach mit Mama Jiddisch, Lucille unterhielt sich ausgezeichnet mit Borka, ohne daß der es auch nur einmal gewagt hätte, sie anzufassen.
Biller, Maxim: Rosen, Astern, Chinin. In: ders., Wenn ich einmal reich und tot bin, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1990, S. 23
Zitationshilfe
„jiddisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/jiddisch>, abgerufen am 20.06.2019.

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