jeweilig

GrammatikAdjektiv · attributiv
Aussprache
Worttrennungje-wei-lig (computergeneriert)
eWDG, 1969

Bedeutung

zu einem bestimmten Zeitpunkt, gerade, je nach den Umständen vorhanden
Beispiele:
der Vortragende stellte sich auf das jeweilige Publikum ein
Da aber der Rechtscharakter der jeweiligen staatlichen Ordnung als selbstverständlich vorausgesetzt wird [KelsenRechtslehre20]
wenn die Forschung auf eine neue Tatsache in der Natur stößt, welcher das jeweilige Weltbild nicht gerecht zu werden vermag [PlanckSinn16]

Thesaurus

Synonymgruppe
jedes Mal · ↗jedesmalig · jeweilig · ↗jeweils
Assoziationen
  • andauernd · ↗endlos · immer wieder einmal · immer wieder mal · immer wiederkehrend · in regelmäßigen Abständen · ↗laufend · ↗turnusmäßig · wieder und wieder · ↗wiederholt · wiederholte Male · zum wiederholten Male  ●  (und) täglich grüßt das Murmeltier  Spruch · immer wieder  Hauptform · (es ist) immer wieder das Gleiche  ugs. · aber und abermals  geh., veraltet · ↗dauernd  ugs. · ein(s) ums andere Mal  ugs. · ↗ewig  ugs. · immer und ewig  ugs. · immer wieder das gleiche Spiel  ugs. · ↗ständig  ugs.
  • periodisch · ↗regelmäßig · ↗turnusmäßig · wiederholend · wiederkehrend · ↗zyklisch
  • immer wenn · jedes Mal wenn · ↗sooft · wann (auch) immer
Synonymgruppe
jeweilig (Adj.)  ●  ↗respektiv (Adj.)  regional · je eigen  geh.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufenthaltsort Bedürfnis Branche Bundesland Einzelfall Epoche Fach Fachgebiet Gastland Gegebenheit Gegenwart Gegenüber Heimatland Klientel Kontext Land Landesregierunge Landessprache Landeswährung Machthaber Muttersprache Nachbarland Partner Position Region Situation Stand Standort Standpunkt Zeitgeist

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›jeweilig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wohl aber haben sich die Mitteln gewandelt, die dazu dienen, die alltägliche Wirklichkeit illusionistisch den jeweiligen ideologischen Interessen entsprechend zu manipulieren.
Süddeutsche Zeitung, 27.10.2003
Die jeweilige persönliche Situation, in der man sich gerade befinde, spiegle sich in der aktuellen Liedern wider.
Der Tagesspiegel, 22.08.2003
Dies kann nur geschehen im jeweiligen Austragen des geschichtlichen Geschickes.
Schulz, W.: Metaphysik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 24259
Ob wir wieder zum Einsatz kommen, kann ich allerdings nicht sagen, das ergibt sich immer erst aus der jeweiligen Lage.
Brief von Alois Scheuer an Friedchen Scheuer vom 18.08.1941, Feldpost-Archive mkb-fp-0079
Gegen diese pflegt sich also der Ingrimm des jeweiligen Regimes zu richten.
Schultze-Pfaelzer, Gerhard: Propaganda, Agitation, Reklame, Berlin: Stilke 1923, S. 159
Zitationshilfe
„jeweilig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/jeweilig>, abgerufen am 20.06.2019.

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