jazzen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungjaz-zen (computergeneriert)
GrundformJazz
Wortbildung mit ›jazzen‹ als Erstglied: ↗Jazzer  ·  mit ›jazzen‹ als Letztglied: ↗hochjazzen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Jazz · jazzen · Jazzer
Jazz m. Die Bezeichnung des aus Gesängen und Rhythmen der Farbigen in Nordamerika entstandenen improvisierenden Musikstils (um 1880) ist ungeklärter Herkunft. Man versucht, Jazz teils als Koseform von Charles, teils als kreol.-amerik. Aussprache von engl. to chase bzw. frz. chasser ‘jagen, hetzen’ im Hinblick auf die sich dynamisch steigernde musikalische Spannung zu erklären. Wort und Musik kommen während des ersten Weltkrieges nach Europa. Dazu mit dt. Verbalendung jazzen Vb. ‘Jazzmusik spielen’ und davon abgeleitetes Jazzer m. (20. Jh.).

Typische Verbindungen
computergeneriert

Band Club Jugend Keller Klavier Kneipe Konzert Musiker Uhr hoch recht rocken singen swingen tanzen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›jazzen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es wird gegeigt, gejazzt und gesungen im großen, illuminierten Garten.
Süddeutsche Zeitung, 09.11.2002
Mit geschlossenen Augen erlauscht, käme keiner auf die Idee, daß der erste Titel auf noch verpackten Instrumenten gejazzt wird.
Der Tagesspiegel, 08.05.1998
Der jazzte beim ersten Mal, und den wollte der Ex-Kanzler später immer wieder hören.
Die Welt, 22.10.2003
Punkt acht jazzt die Musik dennoch unbarmherzig aus dem Lautsprecher.
Die Zeit, 14.04.1989, Nr. 16
Das "Pfau-Ensemble" jazzte den "Mackie-Messer-Song" - June hatte sich Musik gewünscht, nach der man hätte tanzen können.
Bild, 03.06.2004
Zitationshilfe
„jazzen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/jazzen>, abgerufen am 21.10.2019.

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