irrgläubig

GrammatikAdjektiv
Worttrennungirr-gläu-big
Wortzerlegungirrgläubig
Wortbildung mit ›irrgläubig‹ als Grundform: ↗Irrgläubige
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
einem Irrglauben anhängend, von einer falschen Annahme ausgehend
2.
nicht rechtgläubig

Thesaurus

Religion
Synonymgruppe
abgefallen · ↗häretisch · irrgläubig · ↗ketzerisch · ↗sektiererisch  ●  ↗lästerlich  geh.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein irrgläubiger Prediger muß wegen erwiesener Unfähigkeit aus dem Amt entfernt werden.
Maurer, W.: Lehrzuchtverfahren. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 23458
Katholiken und irrgläubige Arianer kämpfen um einen Nachfolger aus den eigenen Reihen.
Der Tagesspiegel, 20.02.2001
Man brauche sich dazu nur die Verheerungen anzuschauen, die Schröder und sein irrgläubiges Kabinett bei den 630-Mark-Jobs, bei der Gesundheits- oder Steuerreform angerichtet hätten.
Süddeutsche Zeitung, 07.06.1999
Zitationshilfe
„irrgläubig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/irrgläubig>, abgerufen am 18.10.2019.

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