inkriminieren

Aussprache
Worttrennungin-kri-mi-nie-ren (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(besonders) Rechtssprache (eines Verbrechens, Vergehens, Verstoßes) beschuldigen, anschuldigen

Thesaurus

Synonymgruppe
(jemandem etwas) zur Last legen · ↗(jemanden eines Fehlverhaltens) bezichtigen · ↗(jemanden) anklagen · ↗(jemanden) anschuldigen  ●  ↗(jemanden) beschuldigen  Hauptform · ↗(jemanden einer Sache) zeihen  geh., veraltet · (jemanden) inkriminieren  geh., selten
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir kommen hier deshalb darauf zu sprechen, weil Architekten für ihre berufsbedingte Kunst formaler Variation zunehmend inkriminiert werden.
Süddeutsche Zeitung, 12.10.1996
Doch so lange die Zahlen nicht öffentlich sind, bleibt es leicht, Russlanddeutsche zu inkriminieren.
Die Welt, 20.08.2003
Aber auch Berlusconis engste Umgebung ist, neben ihm selbst, inkriminiert.
Der Tagesspiegel, 11.05.2001
Auf Initiative des italienischen Ministerpräsidenten wurde das "obszöne" Buch einst inkriminiert und für ein Jahr beschlagnahmt.
Der Spiegel, 18.06.1990
Wenn die Handlungen des Hauptangeklagten als Mitglied einer Organisation nicht für die ganze Bestehenszeit inkriminierend waren, so muß eine solche Begrenzung erfolgen.
o. A.: Siebzigster Tag. Donnerstag, den 28. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 4712
Zitationshilfe
„inkriminieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/inkriminieren>, abgerufen am 22.04.2019.

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