inkarniert

Worttrennungin-kar-niert (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
(besonders) Religion Fleisch geworden
2.
bildungssprachlich verkörpert

Typische Verbindungen
computergeneriert

Böse Gott

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›inkarniert‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Welt mag dies und das sagen, dem Plan aus dem inkarnierten Jenseits kann nichts etwas anhaben.
Süddeutsche Zeitung, 19.03.2003
Wie inkarnierte Worte und Gemälde wirken die dunkelfarbenen Körper der Polynesier.
Der Tagesspiegel, 28.02.1998
Er ist die inkarnierte Machtlosigkeit, der Nachlassverwalter eines schweizerischen Mythos.
Die Zeit, 18.12.2008, Nr. 52
Schriften seien Fleisch und Blut des inkarnierten Logos (Crehan), ist nie über eine Analogie hinausgekommen.
Jannasch, W.: Wort Gottes. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 38272
Die völlige Sinnlosigkeit der Pyramidenbauten wird nur durch die Qualität des Königs als inkarnierten Gottes und den unbedingten Glauben der Beherrschten daran erklärlich.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 713
Zitationshilfe
„inkarniert“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/inkarniert>, abgerufen am 24.07.2019.

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