imaginativ

Aussprache
Worttrennungima-gi-na-tiv (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich auf Imagination beruhend; vorgestellt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Fähigkeit Kraft Tätigkeit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›imaginativ‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Imaginativer Überschwang entzündet sich gerade an der radikal reduzierten Setzung.
Süddeutsche Zeitung, 19.09.2003
Sind Sie imaginativ, initiativ, kommunikativ, offen, eigenständig, flexibel und begeisterungsfähig?
Die Welt, 12.09.2000
Die "imaginative Struktur" dieses Werks ist wohl das Entsetzen, der moralisch motivierte Abscheu vor dem realen Bösen.
Die Zeit, 02.04.1998, Nr. 15
Das alles war von mir in ideellem Inhalte noch gedacht; zur imaginativen Anschauung arbeitete ich mich erst später durch.
Steiner, Rudolf: Mein Lebensgang, Eine nicht vollendete Autobiographie. In: Oliver Simons (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 299
Das Phantasieren als imaginative Tätigkeit ist identisch mit dem Ablauf des psychischen Energieprozesses.
Jung, Carl Gustav: Psychologische Typen. In: ders., Gesammelte Werke, Bd. VI, Zürich u. a.: Rascher 1967 [1921], S. 620
Zitationshilfe
„imaginativ“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/imaginativ>, abgerufen am 23.08.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Imagination
imaginär
Imaginalstadium
imaginal
imaginabel
imaginieren
Imagismus
imagistisch
Imago
Imam