hundertfältig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunghun-dert-fäl-tig
Wortzerlegunghundert-fältig
eWDG, 1969

Bedeutung

hundertmal in verschiedener Art, vielfältig
Beispiele:
etw. bringt hundertfältigen Nutzen
hundertfältige Mittel, Ergebnisse, Enttäuschungen
etw. macht sich hundertfältig bezahlt
Hundertfältig brach sich das Licht der Erinnerungen [KasackStadt491]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber bringt man sie nicht doch in hundertfältiger Weise mit in die Klausur?
Die Zeit, 06.05.1966, Nr. 19
Wie blüht und sprießt es da hundertfältig zwischen ihnen, selbst wenn sie früher kaum Worte fanden, die Konversation fortzuschleppen.
Meisel-Hess, Grete: Die sexuelle Krise. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8652
Er war aus diesem gewachsen, mit feinen Wurzelfäden hebend und saugend aus hundertfältig dahingestürmtem, abgestorbenem Leben.
Schaeffer, Albrecht: Helianth I, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 75
Unter dieser Sonne treten die Konturen der Dinge zurück, die Bilder ziehen still an dir vorüber, hundertfältig abgeschattet.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 212
Zudem hatte das Gerücht vom Erscheinen des Wundertäters der Talmühle einen geradezu hundertfältigen Zulauf verschafft.
Hauptmann, Gerhart: Der Narr in Christo Emanuel Quint, Berlin: Aufbau-Verl. 1962 [1910], S. 282
Zitationshilfe
„hundertfältig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/hundertfältig>, abgerufen am 13.11.2019.

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