huldreich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunghuld-reich (computergeneriert)
WortzerlegungHuld-reich
eWDG, 1969

Bedeutung

gehoben, veraltend, spöttisch gnädig, wohlwollend
Beispiele:
ein huldreicher Blick
die huldreiche Bewilligung eines Gesuches
huldreich lächeln
jmdn. huldreich empfangen, ansehen
Er stand ... zum Schluß doch als Sieger da, noch dazu als gnädiger und huldreicher Sieger [MusilMann861]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Huldreich und gütig lächelt sie auf ihre frommen Untertanen herab.
Die Zeit, 24.04.1992, Nr. 18
Dabei konnte er sich einer Königin huldreich erweisen, die ihn um Hilfe gebeten hatte.
Nitschke, August: Frühe christliche Reiche. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7216
Dem schriftstellernden Präsidenten François Mitterrand, Deinem huldreichen Herrn, machtest Du letzte Woche wieder mal einen abgrundtiefen Bückling.
Die Zeit, 28.02.1986, Nr. 10
Am 29. Mai hielt unter außerordentlichem Jubel ein huldreicher Karl II. seinen Einzug in London.
Roots, Ivan: Die englische Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1898
Es wäre grundfalsch, die Rolle des Bundes in der Berliner Kulturpolitik mit der jenes huldreichen Märchen- „Herrgotts“ gleichzusetzen.
Der Tagesspiegel, 11.12.2003
Zitationshilfe
„huldreich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/huldreich>, abgerufen am 18.06.2019.

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