hochgeboren

GrammatikAdjektiv
Worttrennunghoch-ge-bo-ren
Ungültige Schreibunghoch geboren
Rechtschreibregeln§ 36 (1)
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltet aus adligem Geschlecht
Beispiel:
[der König] Und ein Gefolge hochgeborner Herren [SchillerTellV 1]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ja, meinte er bedächtig, da liegt es nun, hochgeborener Herr!
Schaper, Edzard: Der Henker, Zürich: Artemis 1978 [1940], S. 260
Und was wäre poetischer als das hochgeborene Mädchen, das den Mann niederen Standes liebt, ihn aber nicht bekommen soll?
Die Zeit, 30.07.1953, Nr. 31
Aufgabe des Spielers ist es, das hochgeborene Spucktier durch acht Welten zu schleusen.
C't, 2001, Nr. 10
Ein kleiner Anlaß von draußen aus der alten Welt, und durch die Bauernjacke schimmert der hochgeborene Herr.
Keller, Paul: Ferien vom Ich, München: Bergstadtverl. Korn 1963 [1915], S. 217
Auch die Anhänger des neuen deutschen Films, die radikal mit den Heimatromanzen, Herzensgeschichten und hochgeborenen Liebesaffären brachen, nannten sie "Seelchen", mit spöttisch verzogenem Lächeln.
Die Welt, 28.04.2005
Zitationshilfe
„hochgeboren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/hochgeboren>, abgerufen am 21.09.2019.

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