hochfürstlich

GrammatikAdjektiv
Worttrennunghoch-fürst-lich
Wortzerlegunghoch-fürstlich
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
zum hohen Adel gehörig
Beispiel:
Seine hochfürstliche Durchlaucht hatte den Baron kommen lassen [TralowKepler50]
2.
sehr gut, sehr reichlich
Beispiel:
hochfürstlich speisen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Durchlaucht Gnade

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hochfürstlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer den Führer durchgelesen hat, der dürfte ein realistisches Bild vom wahrhaftigen Leben in der hochfürstlichen Residenzstadt Bayreuth gewonnen haben.
Süddeutsche Zeitung, 19.04.1999
Unter Kurfürst Maximilian begann 1612 der grundlegende Umbau zur hochfürstlichen Barockresidenz.
Süddeutsche Zeitung, 27.03.1998
Vor wenigen Wochen annoncierte seine Hochfürstliche Durchlaucht einen Silberpokal seines Großvaters.
Bild, 26.05.1997
Er wurde damit zum Leiter und Experten für die »Hochfürstliche Capelle«, zwischen Weimar (Belvedere), Gotha und Eisenach wandernd.
Kraft, Günther: Bach. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 4310
Bischöfe und Erzbischöfe heißen »Bischöfliche« oder »Erzbischöfliche Gnaden«; entstammen sie jedoch einem Fürstenhause, so sagt man »Hochfürstliche Durchlaucht«.
Schramm, Hermine [d.i. Meißner, Hermine]: Das richtige Benehmen in der Familie, in der Gesellschaft und im öffentlichen Leben. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1930], S. 10396
Zitationshilfe
„hochfürstlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/hochfürstlich>, abgerufen am 19.09.2019.

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