hocherhoben

GrammatikAdjektiv
Worttrennunghoch-er-ho-ben (computergeneriert)
eWDG, 1969

Bedeutung

nach oben gestreckt
Beispiele:
sie ging hocherhobenen Hauptes davon
mit hocherhobenen Fäusten ging er auf ihn zu

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit hocherhobenem Kopf geht die zweijährige Johanna noch unter Tische, an deren Kanten andere Kinder ihres Alters sich längst den Kopf gestoßen hätten.
Süddeutsche Zeitung, 04.01.1994
Zwei junge, buntgekleidete Männer steigen mit hocherhobenen Händen aus dem Wagen.
Die Zeit, 21.10.1994, Nr. 43
Mit hocherhobener Nase und strengem Gesicht ließ sie sich drehen, und der Major schien nicht begeistert von der Tätigkeit.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1930], S. 970
Sie sprangen auf, dachten, sie würden vom Feind überfallen und brüllten und liefen mit hocherhobenen Händen mit uns mit.
Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 290
Am hocherhobenen Arm des heiligen Baptista hängt ein glitzernder schwerer Eiszapfen wie ein Schwert.
Keller, Paul: Ferien vom Ich, München: Bergstadtverl. Korn 1963 [1915], S. 284
Zitationshilfe
„hocherhoben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/hocherhoben>, abgerufen am 22.07.2019.

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