hinneigen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghin-nei-gen
Wortzerlegunghin-neigen
Wortbildung mit ›hinneigen‹ als Erstglied: ↗Hinneigung
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
sich zu jmdm., etw. neigen
Beispiele:
er neigte sich flüsternd zu ihr hin
sich zu einer Blüte hinneigen
2.
zu etw. hinneigenzu etw. tendieren, einer Sache zuneigen
Beispiele:
ich neige zu der Auffassung hin, dass ...
daß sein Gemüt ein zartes war von je, / zum Dichten und zum Denken hingeneigt [G. Hauptm.Elektra452]

Typische Verbindungen
computergeneriert

neigen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hinneigen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hier und da neigen sich mehrstöckige Gebäude bedrohlich zur Straße hin.
Süddeutsche Zeitung, 18.01.1995
Er klopfte, neigte sich hin beim Klopfen und hielt das Ohr zu dem pochenden Finger.
Mann, Thomas: Der Zauberberg, Gütersloh: Bertelsmann 1998 [1924], S. 468
Die Waagschale neigt sich zum Theater hin, zum inszenierten Spiel.
Die Zeit, 06.05.2009, Nr. 19
Frau Holt saß an seiner Seite, gepflegt, den makellos schönen Kopf leicht zur Seite, zu ihm hingeneigt.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1963], S. 168
Hutten hatte in seiner Jugend in Ingolstadt, Padua und Freiburg studiert und eine Zeitlang zu reformatorischen Ideen hingeneigt.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1927, S. 994
Zitationshilfe
„hinneigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/hinneigen>, abgerufen am 21.09.2019.

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