himmelhoch

GrammatikAdjektiv
Worttrennunghim-mel-hoch
WortzerlegungHimmelhoch
eWDG, 1969

Bedeutung

sehr, unendlich hoch
Beispiele:
himmelhohe Felsen ragen empor
ein himmelhoher Turm, Gebirge
bildlich
Beispiele:
himmelhoch jauchzend (= unendlich froh, glücklich)
Himmelhoch jauchzend, / Zum Tode betrübt – [GoetheEgmontIII]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Berg Decke Erwartung Felsen Jauchzen Krähengeschrei Schornstein Turm Unterschied Wand aufragend betrüben jauchzen jauchzend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›himmelhoch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und Parry gurrt und fleht; himmelhoch jauchzend blicken die Augen zu Tode betrübt.
Süddeutsche Zeitung, 12.11.2003
Es schwankt immer wieder zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt.
Die Zeit, 06.11.1981, Nr. 46
Durch das Bruch kam himmelhoch ein Gespenst in wallenden Schleiern heran.
Welk, Ehm: Die Heiden von Kummerow, Rostock: Hirnstorff 1978 [1937], S. 307
Vergebens hatte ich den ganzen Winter Mamachen himmelhoch gebeten, alles zu versuchen, ihren Kontrakt sobald als möglich zu lösen.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Und vor einem dieser himmelhohen Häuser hielt unsere Droschke still.
Müller-Jahnke, Clara: Ich bekenne. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1904], S. 9224
Zitationshilfe
„himmelhoch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/himmelhoch>, abgerufen am 17.10.2019.

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