herumtrampeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghe-rum-tram-peln (computergeneriert)
Wortzerlegungherum-trampeln
eWDG, 1969

Bedeutung

salopp hartnäckig auf etw. trampeln
Beispiel:
wer hat auf dem Beet, auf meinem Hut herumgetrampelt?
übertragen
Beispiele:
jmdm. auf dem Kopf herumtrampeln (= jmdm. unsanft und entwürdigend zusetzen)
ich lasse nicht so auf mir herumtrampeln
auf etw. herumtrampelnetw. roh beleidigen, verletzen
Beispiele:
auf jmds. Ehrgefühl herumtrampeln
du hast kein Recht, auf dem Glück deiner Tochter herumzutrampeln [BrechtGalilei9]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bauch Elefant Erbe Fuß Gefühl Grab Kopf Nerv Nerve Schuh Seele Springerstiefel darauf du ständig trampeln zerreißen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›herumtrampeln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gerade mal gut 100 Stunden sind ihre Spiele alt, da trampelt die Welt schon darauf herum.
Die Zeit, 22.02.2010, Nr. 08
Viele trampelten auf ihnen herum, einige stachen mit Messern auf sie ein.
Bild, 13.10.2000
Und ich fiel hin, und sie trampelten noch auf mir herum.
Tucholsky, Kurt: Der Kopf im Walde. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1929], S. 6963
Die Frau schleuderte den Rock zu Boden und begann darauf herumzutrampeln.
Zwerenz, Gerhard: Die Ehe der Maria Braun, München: Goldmann 1979, S. 1
Kluttig trampelte sinnlos auf den Strohsäcken herum und stieß mit dem Stiefel darunter, doch suchte er vergeblich.
Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 246
Zitationshilfe
„herumtrampeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/herumtrampeln>, abgerufen am 20.06.2019.

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