herablassend

Worttrennunghe-rab-las-send · her-ab-las-send
Grundformherablassen
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

jmdn. mit einer hochmütigen u. gönnerhaften Freundlichkeit behandelnd u. einen (eingebildeten) Rangunterschied deutlich fühlen lassend

Thesaurus

Synonymgruppe
abfällig · ↗abschätzig · ↗absprechend · abwertend · diskriminierend · ↗geringschätzig · ↗gleichgültig · ↗gnädig · ↗gönnerhaft · herablassend · missbilligend · ↗missfällig · mit Verachtung · ↗naserümpfend · ↗respektlos · ↗verachtungsvoll · ↗verächtlich · von oben herab  ●  ↗despektierlich  geh. · ↗pejorativ  fachspr., linguistisch
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dem herablassenden Lächeln der Ignoranten steht sie vor der Kamera und sagt die eingeübten Sätze auf.
Die Zeit, 04.02.1999, Nr. 6
Vielleicht wäre alles halb so schlimm gewesen, wenn er in den Wochen darauf nicht so zärtlich gewesen wäre, so herablassend zärtlich.
Rinser, Luise: Mitte des Lebens, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1952 [1950], S. 274
Sie ist die Personifizierung einer herablassenden, vereinfachenden und snobistischen Philosophie.
Der Spiegel, 19.11.1990
Viele Führungskräfte haben dem Umweltschutz gegenüber eine eher herablassende Haltung.
Kellner, Hedwig: Das geheime Wissen der Personalchefs, Frankfurt a. M.: Eichborn 1998, S. 248
Er nannte Marie und David gehässig »das literarische Duett« und behandelte David noch herablassender als früher.
Suter, Martin: Lila, Lila, Zürich: Diogenes 2004, S. 106
Zitationshilfe
„herablassend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/herablassend>, abgerufen am 19.06.2019.

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