hartleibig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunghart-lei-big (computergeneriert)
Wortzerlegunghart1-leibig
Wortbildung mit ›hartleibig‹ als Erstglied: ↗Hartleibigkeit
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
veraltend an Verstopfung leidend; verstopft
2.
(Aufforderungen, Wünschen gegenüber) hartnäckig, unnachgiebig, unzugänglich, stur

Thesaurus

Synonymgruppe
stur · ↗unempfänglich · ↗unzugänglich · wenig Verständnis zeigend · wenig aufgeschlossen (für) · wenig entgegenkommend  ●  hartleibig  geh. · ↗zugeknöpft  ugs., fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ideologe Verhandlungspartner besonders

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hartleibig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Union gibt sich noch hartleibig und spielt dabei auf Zeit.
Süddeutsche Zeitung, 15.02.2003
Ich weiß nicht, wann ich in der Öffentlichkeit hartleibig falsch argumentiert habe.
Die Zeit, 10.09.1982, Nr. 37
Die einst so hartleibigen Brecht-Erben sehen das jetzt wohl lockerer.
Der Tagesspiegel, 16.12.2002
Mit dieser Initiative verabschiedet sich die sozialdemokratische Minderheitsregierung von ihrer bisherigen hartleibigen Haltung.
Die Welt, 20.04.1999
Der »Spiegel« meldete, die Grünen hätten »den hartleibigen Links-Verleger Hermann Gremliza« eingeladen, bei der Beratung ihres Parteiprogramms »Beistand« zu leisten.
konkret, 2000 [1998]
Zitationshilfe
„hartleibig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/hartleibig>, abgerufen am 21.07.2019.

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