handelsüblich

GrammatikAdjektiv
Worttrennunghan-dels-üb-lich
WortzerlegungHandel1üblich
eWDG, 1969

Bedeutung

im Handel üblich
Beispiele:
handelsübliche Erzeugnisse, Artikel
die Sorte, Packung ist handelsüblich

Thesaurus

Synonymgruppe
handelsüblich · im Handel erhältlich
Synonymgruppe
alltäglich · die Regel (sein) · gang und gäbe · ↗gebräuchlich · ↗geläufig · ↗gewöhnlich · ↗gängig · ↗herkömmlich · ↗häufig · kein Einzelfall · ↗klassisch · ↗konventionell · nicht selten · ↗normal · ↗ortsüblich · tägliches Brot (sein) · verbreitet · ↗weit verbreitet · ↗weitverbreitet · zum täglichen Brot gehören · üblich  ●  an der Tagesordnung  fig. · handelsüblich  fig. · man kennt das (von)  ugs., Redensart
Assoziationen
  • Trampelpfade (des Althergebrachten, bereits Bekannten o.ä.)  fig. · eingefahrene Bahnen  fig. · eingefahrene Gleise  fig.
  • allgemein verbreitet · ↗häufig (vorkommend) · ↗landläufig · ↗weit verbreitet · ↗weitverbreitet  ●  ↗prävalent  fachspr., medizinisch
  • gewöhnlich · im Normalfall · im Regelfall · in aller Regel · in der Regel · ↗landläufig · ↗standardmäßig · ↗typischerweise · von Haus aus · üblicherweise  ●  ↗normalerweise  Hauptform · für gewöhnlich  geh. · ↗gemeinhin  geh. · ↗gemeiniglich  geh., veraltend · ↗normal (Adv.)  ugs., salopp
  • (die) Mode sein · Konjunktur haben(d) · Szene... · ↗aktuell · dem Zeitgeist entsprechend · ↗gefragt · im Trend liegen(d)  ●  (...) ist das neue (...; ist der / die neue ...)  Jargon, floskelhaft · zum guten Ton gehören(d)  fig. · (voll) im Trend  ugs. · ↗Kult  ugs. · ↗angesagt  ugs. · ↗en vogue  geh., franz. · ↗hip  ugs. · hoch im Kurs stehen  ugs. · im Schwange (sein)  geh. · ↗in (betont, Emphase)  ugs., engl. · in Mode  ugs., Hauptform · ↗kultig  ugs. · ↗sexy  ugs., fig. · ↗trendig  ugs. · ↗trendy  ugs.
  • durchschnittlich · im Durchschnitt · im Mittel · ↗klassisch · so wie man ihn kennt (generalisierend) · ↗typisch  ●  im Schnitt  ugs.
  • als solcher (Attribut zu N, nachgestellt) · an sich · im Grunde · in seinem Wesen · ↗schlechthin
  • auf altbewährte Weise · der Tradition entsprechend · nach alter Schule · nach alter Väter Sitte · wie eh und je  ●  Das haben wir schon immer so gemacht.  ugs., Spruch
  • (die) Angewohnheit haben (zu) · (es sich) angewöhnt haben zu · die Gewohnheit (angenommen) haben (zu) · es gewohnt sein (zu) · es sich zu eigen gemacht haben (zu) · es sich zur Gewohnheit gemacht haben (zu) · es sich zur Regel gemacht haben (zu) · es zu seiner Gewohnheit haben werden lassen (zu) · ↗pflegen (zu tun)  ●  (auf etwas) konditioniert sein  Jargon · (etwas) gewöhnlich tun  variabel · abonniert sein (auf)  ugs., fig.
  • (schon allein) durch sein ...-Sein · als solche/r/s (Attribut zu N, nachgestellt) · an sich · im Grunde · in seinem Wesen · in seiner Eigenschaft als ... · ↗schlechthin  ●  vermöge seines ...-Seins  geh.
Synonymgruppe
08/15 · Allerwelts... · Alltags... · Null Acht Fünfzehn · ↗alltäglich · ↗banal · ↗durchschnittlich · ↗einfach · ↗gemein · ↗gewöhnlich · gibt's im Überfluss · ↗mittelmäßig · nichts Besonderes · ↗normal · ↗nullachtfünfzehn · ↗ordinär · ↗profan · ↗schlicht · ↗schnöde · überall vorhanden  ●  ↗Dutzendware  fig., abwertend · handelsüblich  fig. · Plain Vanilla  fachspr., Jargon · ↗mittelprächtig  ugs. · ↗stinknormal  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Batterie Bauteil Benzin Browser Diskette Fernsehgerät Festplatte Feuerwerkskörper Fleckenmittel Fleckenwasser Kopierpapier Krimi Laptop Modem Nebenleistung Notebook PC Personalcomputer Plastiktüte Präparat Scanner Solarzelle Sorte Soundkarte Staubsauger TV-Gerät Videokamera Ware Zahnpasta Übertreibung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›handelsüblich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Technik der meisten handelsüblichen Geräte sei noch nicht ausgereift.
Die Zeit, 03.02.2000, Nr. 6
Für das Modem muß man eventuell ein handelsübliches Kabel für die serielle Verbindung erstehen.
C't, 1991, Nr. 10
Auch Rohstoffe dürfen nicht hygienewidrig beschaffen und müssen von handelsüblicher Qualität sein.
Grahneis, Heinz u. Horn, Karlwilhelm (Hg.), Taschenbuch der Hygiene, Berlin: Verlag Volk u. Gesundheit 1972 [1967], S. 329
Verwendet wird die handelsübliche Erde im Folienbeutel, die mit einem Volldünger verbessert wird.
Reinhardt Höhn, Blumen für den Balkon: Berlin: VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag 1976, S. 90
Dazu brauchen Sie eine Kiste mit Deckel, am besten den handelsüblichen, vielseitig verwendbaren Schwarmtransportkasten.
Meyerhoff, Grete: Kleine Imkerschule, Berlin: Deutscher Landwirtschaftsverl. VEB 1981 [1970], S. 78
Zitationshilfe
„handelsüblich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/handelsüblich>, abgerufen am 23.05.2019.

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