hörbar

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunghör-bar (computergeneriert)
Wortzerlegunghören-bar
Wortbildung mit ›hörbar‹ als Erstglied: ↗Hörbarkeit  ·  mit ›hörbar‹ als Letztglied: ↗unhörbar
eWDG, 1969

Bedeutung

für das Gehör wahrnehmbar, vernehmlich
Beispiele:
er murmelte kaum hörbar vor sich hin
ein Geräusch wurde hörbar
der Schrei war trotz der weiten Entfernung noch hörbar
die unzähligen Schritte der Menschen auf dem harten Pflaster der Dorfstraße waren hörbar [DürrenmattVersprechen98]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufatmen Frequenz Frequenzbereich Geräusch Klicken Murren Obszönität Qualitätsverlust Schall Seufzen Seufzer Stöhnen Zähneknirschen aufatmen aufstöhnen ausatmen durchatmen einatmen einrasten flüstern kaum kilometerweit knirschen knistern murmeln riechbar schnaufen sichtbar sichtlich weithin

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hörbar‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihr Ton ist in den letzten Tagen hörbar besorgter geworden.
Der Tagesspiegel, 28.04.1999
Die meisten Stücke sind deshalb auch als absolute Musik gut hörbar.
Süddeutsche Zeitung, 14.04.1999
Es bröckelt ab, und der Sand rieselt, als einziges hörbar.
Schwaiger, Brigitte: Wie kommt das Salz ins Meer?, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1982 [1977], S. 84
Aus dem Innern der Kirche wurde der Gesang verborgener Chöre hörbar.
Weismantel, Leo: Die höllische Trinität, Berlin: Union-Verl.1966 [1943], S. 887
Und nun war nichts mehr hörbar eine Zeitlang, eine Minute, noch eine, als das Schluchzen der Frau.
Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 141
Zitationshilfe
„hörbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/hörbar>, abgerufen am 23.05.2019.

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