glibberig

GrammatikAdjektiv
Nebenform glibbrig · Adjektiv
Worttrennungglib-be-rig · glibb-rig
WortzerlegungGlibber-ig
eWDG, 1969

Bedeutung

landschaftlich, (besonders) norddeutsch schlüpfrig, glitschig, glatt
Beispiele:
ein glibberiger Fisch
Außerdem ist der Boden glibbrig [H. FranckAnnette69]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

glibb(e)rig · Glibber
glibb(e)rig Adj. nordd. ‘schlüpfrig, glitschig’, mnd. mnl. glibberich, nl. glibberig, engl. glib, älter glibbery. Daraus rückgebildet Glibber m. ‘schmierige Masse’ (19. Jh.); vgl. berlin. Jlibber ‘Gelee’. Herkunft ungeklärt.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Masse

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›glibbrig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Trotzdem graust es auch vielen europäischen Badegästen vor den glibberigen Meerestieren.
Die Zeit, 30.07.2012 (online)
Was zieht sich, fremdartig wie im Endoskop, rosa glibberig zusammen?
Süddeutsche Zeitung, 05.11.1997
Sie verwandelten mit vielen orientalischen Gewürzen die glibberige Masse in ein vergleichsweise wohlschmeckendes Gulasch, auf das sich alle stürzten.
Die Welt, 28.08.2000
Die acht glibberigen Jungtiere sind inzwischen rund 7 Zentimeter lang und wunderschön!
Bild, 01.10.2005
Die bis auf den Filter abgebrannten Zigarettenstummel steckten in glibberigem, grünem Schleim und Klumpen von Auswurf.
Düffel, John von: Vom Wasser, München: dtv 2006, S. 253
Zitationshilfe
„glibberig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/glibberig>, abgerufen am 20.10.2019.

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