gleichartig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunggleich-ar-tig
Wortzerlegunggleich1-artig
Wortbildung mit ›gleichartig‹ als Erstglied: ↗Gleichartigkeit
eWDG, 1969

Bedeutung

von gleicher Art
Beispiele:
ein gleichartiger Fall
die beiden Fälle waren, lagen gleichartig
es ließ sich viel Gleichartiges in ihren Beziehungen nachweisen

Thesaurus

Synonymgruppe
analog · ↗einheitlich · ↗entsprechend · gleichartig · ↗gleichermaßen · ↗gleichmäßig · in Analogie zu · ↗komparabel · korrespondierend · ↗parallel · ↗vergleichbar · ↗ähnlich · übereinstimmend  ●  ↗kommensurabel  geh., lat. · ↗kongruent  geh., lat.
Assoziationen
Antonyme
  • gleichartig
Synonymgruppe
aus einem Guss · ↗ebenmäßig · ↗einheitlich · gleich · gleichartig · ↗gleichförmig · ↗homogen · ↗identisch
Synonymgruppe
dasselbe · ↗ebenso · ein und dasselbe · ↗genauso · gleich · gleichartig · haargenau dasselbe · ↗identisch · ohne Unterschied · ↗wie  ●  ident  österr. · dasselbe in Grün  ugs.
Unterbegriffe
  • Dacor  ●  Gleich  ugs. · Gleichlautend  ugs.
Synonymgruppe
gleich beschaffen · gleichartig · gleichwirkend · ↗äquivalent
Synonymgruppe
artverwandt · gleichartig · ↗vergleichbar

Typische Verbindungen
computergeneriert

Atom Baustein Bestrebung Bundesanleihe Delikt Einrichtung Erzeugnis Gebilde Kleidungsstück Kult Lebensverhältnis Merkmal Molekül Nachkomme Objekt Papiere Papieren Rechtsverletzung Schöpfung Teilchen Unternehmung Verpackung Ware aufgebaut gleichwertig möglichst prinzipiell strukturiert ziemlich ähnlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gleichartig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jahrelang hat sie sich dafür mit der Erforschung von Materialien aus wenigen gleichartigen Atomen, genannt Cluster, beschäftigt.
Der Tagesspiegel, 15.01.1999
Beim dritten Fünfziger hörte man nur die Münze in einen Kasten mit gleichartigen fallen, aber es kam nichts.
Die Zeit, 01.09.1955, Nr. 35
Alles schmeckt gleichartig, man bringt seinen Löffel mit - ziemlich viehisch.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1920. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1920], S. 26
Gleichartig sind dagegen alle Gesetzgebungen in der Durchführung der bürgerlichen Zucht.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. III. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 30300
Eine gleichartige Entwicklung hat sich in den nächsten Jahrhunderten, nur langsamer vorschreitend, in der griechischen Welt vollzogen.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. II,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1893], S. 25748
Zitationshilfe
„gleichartig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/gleichartig>, abgerufen am 24.10.2019.

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