geistfeindlich

GrammatikAdjektiv
Nebenform geistesfeindlich · Adjektiv
Worttrennunggeist-feind-lich ● geis-tes-feind-lich
WortzerlegungGeist1-feindlich
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

allem Geistigen, Intellektuellen feindlich gegenüberstehend

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nun, andere Länder sind eben in ihrer Steuergesetzgebung nicht weniger geistfeindlich.
Die Zeit, 29.09.1961, Nr. 40
Gegen ihn ein durchaus zeitbedingter Rückschlag wird uns als angeblich geistfeindliche Philosophie aufgetischt.
Klages, Ludwig: Der Geist als Widersacher der Seele, 3. Band, Teil 2: Das Weltbild des Pelasgertums, Leipzig: Barth 1932, S. 9296
Und weil die Intellektuellen wieder nützlich sein wollen, sorgen sie dafür, dass die Rechte, die lange Zeit als geistfeindlich galt, wieder nachdenkt und Konzepte entwickelt.
Die Zeit, 02.03.2007, Nr. 10
Hartmanns stummes Requiem auf die geistfeindliche Nazizeit vermochte so nachhaltig zu beeindrucken.
Süddeutsche Zeitung, 30.10.2001
Dieses Ganzheitsdenken ist ihm als geistfeindlich und antiintellektualistisch ausgelegt worden; sein zeittypischer Kulturpessimismus kommt jedoch grundsätzlich auf den Logos als Fundament europäischer Kultur zurück.
Süddeutsche Zeitung, 30.08.2003
Zitationshilfe
„geistfeindlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/geistfeindlich>, abgerufen am 21.05.2019.

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