gebärfreudig

GrammatikAdjektiv
Worttrennungge-bär-freu-dig
Wortzerlegunggebären-freudig
Wortbildung mit ›gebärfreudig‹ als Erstglied: ↗Gebärfreudigkeit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

geneigt, (mehrere) Kinder zu bekommen; schon öfter, häufig geboren habend

Typische Verbindungen
computergeneriert

Becken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gebärfreudig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Warum sind gerade in Amerika hoch qualifizierte Frauen gebärfreudiger als ihre deutschen Schwestern?
Die Zeit, 20.01.2005, Nr. 04
Warum sind die Frauen im Osten nicht mehr so gebärfreudig?
Bild, 18.11.1999
Schmarotzer seien sie, unangepaßt, kriminell, aggressiv, gebärfreudig und einfach zu viele.
Süddeutsche Zeitung, 30.08.1997
In diesem Sinne hat der Geißler seiner Propaganda gegen Abtreibung und für gebärfreudiges Verhalten noch eins draufgesetzt.
o. A.: PERSON: HEINER GEISSLER ABTEILUNG: DEMOKRATISCHE STAATSPROPAGANDA RUF: „EThiSCH FUNDIERTE DRECKSCHLEUDER". In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1985]
Mädchen bekommen immer schmalere, also männlichere Hüften, die Rubens-Figur mit ihrem gebärfreudig breit wirkenden, aber nicht unbedingt gebärfreudigeren Becken scheint zu verschwinden.
Der Tagesspiegel, 23.03.2003
Zitationshilfe
„gebärfreudig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/gebärfreudig>, abgerufen am 24.05.2019.

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