fremden

GrammatikVerb · fremdete, hat gefremdet
Worttrennungfrem-den (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

schweizerisch
Beispiele:
das Kind fremdet (= ist in Gegenwart Fremder scheu, ängstlich, schüchtern)
Kommt an ihrer [der Mutter] Stelle eine andere Person, ist er [der Säugling] enttäuscht, weint, fremdet [Tageszeitung1962]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Eigentum Eindringling Einfluß Einmischung Feder Flagge Gen Heer Hilfe Kultur Kulturkreis Land Leut Leutchen Macht Organ Planet Rechnung Sprache Stadium Terrain Territorium Truppe Umgebung Volk Welt Wesen Währung Zunge fern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fremden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Bank ist fremd hier, sie fügt sich nicht ein.
Die Zeit, 18.11.2013, Nr. 46
Jetzt sitze ich in einer fremden Küche und schreibe Obst.
Glavinic, Thomas: Die Arbeit der Nacht, München Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 112
Wahrscheinlich fühlte sie sich in der echten Welt ebenso fremd wie er.
Funke, Cornelia: Tintenherz, Hamburg: Cecilie Dressler Verlag 2003, S. 361
Er hatte unter dicken Büchern gelegen, Bücher in fremden Zeichen.
Kuckart, Judith: Lenas Liebe, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2002, S. 225
Die fremden Herren stellten es als unerläßlich hin, unerläßlich für die diplomatische Zusammenarbeit.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 462
Zitationshilfe
„fremden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/fremden>, abgerufen am 18.10.2019.

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