freireligiös

GrammatikAdjektiv
Worttrennungfrei-re-li-gi-ös (computergeneriert)
Wortzerlegungfreireligiös
eWDG, 1967

Bedeutung

religiös, ohne kirchlich, an ein Dogma gebunden zu sein
Beispiel:
Bei ihm fand ich ... viele der freireligiösen Schriften jener Zeit [BuschErster Streich351]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bewegung Gemeinde Landesgemeinde

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›freireligiös‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als freireligiöser Leser muß ich mich gegen einen provozierenden Satz in dem Artikel verwahren.
Die Zeit, 30.12.1960, Nr. 53
Die Anhänger wurden »obdachlos« und wandten sich, soweit sie nicht gemeinschaftslos blieben, in ihrem größeren Teil zur Kirche zurück oder siedelten ins freireligiöse Lager über.
Hutten, K.: Deutschgläubige Bewegungen. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 21523
Ich war früher freireligiös, durch den Spiritismus bin ich aber zum Glauben zurückgeführt worden.
Friedländer, Hugo: Das spiritistische Medium Anna Rothe. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1910], S. 358
Ersterer verfolgt Feuerbachs Verhältnis zur in den vierziger Jahren entstehenden freireligiösen Bewegung;
Süddeutsche Zeitung, 28.07.2004
In den vierziger Jahren führte die von Königsberg ausgehende freireligiöse Bewegung bedauerliche Spaltungen herbei.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 400
Zitationshilfe
„freireligiös“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/freireligiös>, abgerufen am 22.07.2019.

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