freigiebig

GrammatikAdjektiv
Worttrennungfrei-gie-big (computergeneriert)
Wortbildung mit ›freigiebig‹ als Erstglied: ↗Freigiebigkeit
DWDS-Verweisartikel, 2015

Bedeutung

Synonym zu freigebig

Thesaurus

Synonymgruppe
freigebig · freigiebig · ↗generös · ↗großherzig · ↗großmütig · ↗großzügig · ↗gönnerhaft · ↗hochherzig · in Geberlaune · ↗nobel (aus der Nehmerperspektive) · ↗spendabel · ↗spendierfreudig  ●  Man muss auch gönnen können.  ugs., sprichwörtlich
Assoziationen
  • entgegenkommend · ↗gefällig · ↗gnädig · ↗großherzig · ↗großmütig · ↗gütig · ↗kulant · ↗mild · ↗milde · ↗sanftmütig  ●  ↗wohlwollend  Hauptform · ↗huldvoll (oft ironisch)  geh., veraltend
  • (die) Runde geht auf (...) · (die) Zeche zahlen (für jemanden) · (eine) Runde ausgeben · (einen) ausgegeben bekommen · (jemandem) (ein) Getränk spendieren · ↗(jemanden) freihalten · aufs Haus gehen  ●  ↗(etwas) spendieren  Hauptform · (eine) Runde schmeißen  ugs. · das geht auf meinen Deckel  ugs. · das geht auf mich  ugs. · einen ausgeben  ugs. · frei saufen haben  derb
  • (es) nicht fehlen lassen (an) · großzügig austeilen · nicht sparen an · nicht sparen mit  ●  es hagelt (nur so)  fig. · (nur so) um sich schmeißen (mit)  ugs. · um sich werfen (mit)  ugs.
  • (viel) Geld ausgeben · in Kauflaune · in Konsumlaune sein  ●  (Geld) mit vollen Händen ausgeben  fig. · (das) Geld locker sitzen haben  ugs. · (das) Geld sitzt locker (bei jemandem)  ugs.
  • nicht alles für sich haben wollen · teilen können · verzichten können  ●  (anderen) auch etwas gönnen  ugs.
Antonyme
  • freigiebig

Typische Verbindungen
computergeneriert

Sponsor ebenso gewähren stets streuen umgehen verschenken verteilen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›freigiebig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dem anderen Heft ist die Stadt nicht so freigiebig.
Die Zeit, 04.08.1989, Nr. 32
Er teilt sie aus mit vollen Händen; kaum ein anderer Dirigent geht so freigiebig, so verschwenderisch mit ihnen um.
Der Tagesspiegel, 26.04.2002
Man zeigt freigiebig Haut, manchmal auch gnädig von teuerstem Schmuck überglänzt.
Die Welt, 11.12.2000
Ähnlich freigiebig verhält sich China in Fragen der Ausbeutung seiner Arbeitskraft bei Zusammenarbeit im industriellen Bereich.
o. A.: o. T. [Chinesische Diplomatie der ...] In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1982]
Ringe, die du getrödelt, nach kurzem Handel gekauft, allzeit freigiebig verschenkt hast, tragen nun die männlichen Nippels, am Daumen komischerweise.
Grass, Günter: Die Rättin, Darmstadt: Luchterhand 1986, S. 421
Zitationshilfe
„freigiebig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/freigiebig>, abgerufen am 18.06.2019.

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