fortlassen

GrammatikVerb · lässt fort, ließ fort, hat fortgelassen
Aussprache
Worttrennungfort-las-sen
Wortzerlegungfort-lassen
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdn. weggehen lassen
Beispiele:
er ließ uns endlich fort
sie wollten ihn nicht so schnell wieder fortlassen
etw. weglassen, auslassen
Beispiele:
etw. bewusst, mit Absicht, aus Versehen fortlassen
ein Wort, eine Zeile beim Abschreiben, Lesen fortlassen
[ich versuchte] ... manchmal einen Gedanken fortzulassen [Kisch1,168]

Thesaurus

Synonymgruppe
auslassen · ↗aussparen · fortlassen · ↗weglassen · ↗überspringen  ●  skippen  engl.

Typische Verbindungen
computergeneriert

lassen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortlassen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie ließ ihn tagsüber arbeiten, und abends hatte er so viel für sie gedacht, daß er anfing, in einem fort zu reden.
Johnson, Uwe: Jahrestage, Bd. 1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1970, S. 96
Er habe sich nur nicht getraut, vor mir den »Großen« fortzulassen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1952. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1952], S. 264
Und eines Morgens war er überhaupt nicht mehr fortgelassen worden.
Heym, Georg: Der Dieb. In: Deutsche Literatur, Berlin: Directmedia Publ. 1998 [1911], S. 9626
Alle stilisieren - indem sie fortlassen, hinzufügen... es beginnt schon bei der Aufnahme.
Tucholsky, Kurt: Frieden. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1930]
Doch wie zutreffend solche Argumente auch sind: der Nationaltheater-Darbietung wäre es dienlicher gewesen, den oft gestrichenen Akt fortzulassen.
Süddeutsche Zeitung, 03.07.2000
Zitationshilfe
„fortlassen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/fortlassen>, abgerufen am 23.10.2019.

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