fortfegen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungfort-fe-gen
Wortzerlegungfort-fegen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. wegfegen, beseitigen
Beispiel:
In Deutschland fegte der revolutionäre Westwind mit dem ersten Stoße eine Masse alten Gerümpels fort [MehringDt. Geschichte187]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Wind fegen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortfegen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den romantischen Staub im letzten Satz fegte er durch sein jugendlich-charmantes Spiel einfach fort.
Die Welt, 06.11.2002
Sturm peitscht heiße Luft über die Dünen, er fegt ihren Kamm in Wirbeln fort und bläst feinen Staub in Mund, Nase, Ohren.
Süddeutsche Zeitung, 11.12.2001
Was Mensch und Tier in drei Tagen hinterlassen, das fegt sich nicht in drei Stunden fort.
Die Zeit, 01.09.1967, Nr. 35
Sie verlief unblutig, äußerst schnell und fegte den Kommunismus samt seinen Eliten fort.
Die Zeit, 13.09.2010, Nr. 37
Schon in Senegal und in Ghana waren bei demokratischen Wahlen alte, verkrustete Regime fortgefegt worden.
Der Tagesspiegel, 31.12.2002
Zitationshilfe
„fortfegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/fortfegen>, abgerufen am 21.09.2019.

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