fortentwickeln

GrammatikVerb · reflexiv
Worttrennungfort-ent-wi-ckeln
Wortzerlegungfort-entwickeln
Wortbildung mit ›fortentwickeln‹ als Erstglied: ↗Fortentwickelung · ↗Fortentwicklung
eWDG, 1967

Bedeutung

sich weiterentwickeln
Beispiel:
die humanistischen Ideale der Aufklärungszeit haben sich fortentwickelt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ansatz Beziehung Gemeinschaft Geschwindigkeit Grundlage Institution Kooperation Marktwirtschaft Menschheit Methode Partnerschaft Rechtsprechung Richtung Technologie Theorie Völkerrecht Wahrung anpassen anwenden aufgreifen auslegen behutsam entwickeln erweitern hin konsequent kontinuierlich stetig ständig zeitgemäß

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortentwickeln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In alle möglichen Richtungen hätte er sich nun fortentwickeln können.
Die Zeit, 12.04.2004, Nr. 15
Das Ziel ist durchgesetzt, die Europäische Gemeinschaft stufenweise zu einer politischen Union fortzuentwickeln.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1972]
Wie sich die Herstellung und der Konsum fortentwickeln, liegt wiederum im Dunkeln.
Bauer, Hans: Tisch und Tafel in alten Zeiten, Leipzig: Koehler & Amelang 1967, S. 159
Man hatte keinen rechten Sinn dafür, dieses bis in das Geist-Erleben fortzuentwickeln.
Steiner, Rudolf: Mein Lebensgang, Eine nicht vollendete Autobiographie. In: Oliver Simons (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 331
Nicht alle Tiere der Tertiärzeit haben sich bis heute erhalten oder weiter fortentwickelt.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 22
Zitationshilfe
„fortentwickeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/fortentwickeln>, abgerufen am 17.10.2019.

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