flauschig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungflau-schig (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

weich und wollig wie Flausch
Beispiele:
flauschiges Gewebe
flauschige Wolldecken, Stoffe
ein flauschiger Morgenrock
eine flauschige Jacke
Mallenbrandt in flauschigem Bademantel [GrassKatz89]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Flausch · Flaus · flauschig
Flausch Flaus m. ‘weicher, haariger Wollstoff’ wird im 18. Jh. geläufig (ein Flausch Wolle, Haare) und gilt auch für ein männliches Oberkleid, das vornehmlich aus dem entsprechenden Stoff hergestellt ist (vgl. Flausrock, 18. Jh.). Zugrunde liegt mnd. vlūs, vlūsch ‘wolliges Schaffell’, so daß das Wort aus dem Nd. stammen dürfte. Als landschaftliche Nebenform ist ↗Flause (s. d.) anzusehen. Alle Formen gehören zu dem unter ↗Vlies (s. d.) aufgeführten Substantiv; zur Etymologie s. ↗Flaum. flauschig Adj. ‘weich, wollig’ (19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
flaumig · flauschig · flauschweich · ↗samten · ↗samtig · ↗samtweich · ↗sanft · ↗schwammig · ↗soft · ↗weich · ↗wollig  ●  ↗fluffig  ugs.
Assoziationen
Antonyme

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bademantel Bett Decke Fell Handtuch Jacke Katze Kissen Klangteppich Küken Mantel Pelz Pullover Sofa Stoff Teppich Teppichboden Wolke Wolle anfühlen dick grau warm weich weiß

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›flauschig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hinter den flauschigen weißen Ohren sitzt noch ein zweites Paar.
Bild, 24.03.2004
Nach einer kurzen Zeit des Heranwachsens, hätte man sie, wenn das Fell dicht genug geworden wäre, zu flauschigen Mänteln verarbeitet.
Süddeutsche Zeitung, 05.09.2000
Du wirfst den flauschigen Hotelbademantel über und huschst zu deinem Zimmer zurück.
Venske, Regula: Marthes Vision, Frankfurt am Main: Eichborn Verlag 2006, S. 41
Nun steht der gute Egon in seinem hellblauen Schlafanzug gähnend vor seinem Bett auf der flauschigen Vorlage.
Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 22798
Schnee war gefallen während der Nacht, und es schneite noch immer weiter, in großen, flauschigen Flocken, bis in den halben Vormittag.
Preußler, Otfried: Krabat, Stuttgart: Thienemann o.J. [1995] [1971], S. 186
Zitationshilfe
„flauschig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/flauschig>, abgerufen am 17.09.2019.

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