ertüchtigen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunger-tüch-ti-gen (computergeneriert)
Grundformtüchtig
eWDG, 1967

Bedeutung

sich, jmdn. durch sportliche Übungen und Abhärtung stählen, leistungsfähig machen
Beispiele:
sich durch ein tägliches Training (körperlich) ertüchtigen
um die Arbeiterschaft körperlich für die Aufgaben der proletarischen Revolution zu ertüchtigen [Thälm.Reden1,222]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Körper Strecke Tempo körperlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ertüchtigen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich denke, daß besonders die kleinen und mittelständischen Unternehmen dazu ertüchtigt werden müssen.
o. A.: Aufbruch made in Europe. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1999]
Sie kann aber aus Platzmangel auch nicht weiter ertüchtigt werden.
Süddeutsche Zeitung, 09.04.2002
Was wirklich zählte: an den fremden Fleischtöpfen kräftigten sich diejenigen, die nun „ertüchtigt“ werden sollten.
Die Zeit, 12.05.1978, Nr. 20
Bei Turnvater Jahn ertüchtigten sich die Söhne des erwachenden deutschen Bürgertums.
Die Welt, 18.08.2001
Aber da die Gleise bislang nur Achslasten von 25 Tonnen verkraften mussten, werden auch sie für die kommenden Aufgaben ertüchtigt.
Der Tagesspiegel, 15.03.2001
Zitationshilfe
„ertüchtigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/ertüchtigen>, abgerufen am 17.09.2019.

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