ergehen

GrammatikVerb · erging, ist/hat ergangen
Aussprache
Worttrennunger-ge-hen (computergeneriert)
Grundformgehen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
mit Hilfsverb ›ist‹
papierdeutsch etw. ergeht (an jmdn.)etw. wird amtlich erlassen, verordnet
Beispiele:
von der vorgesetzten Dienststelle erging eine Anweisung, Verordnung, Mahnung, ein Verbot
an die Soldaten war der Befehl ergangen, ...
die bisher ergangenen Anordnungen, Richtlinien, Vorschriften mussten überprüft werden
Jura gegen jmdn. ergeht eine gerichtliche Entscheidung
sprichwörtlich Gnade vor, für Recht ergehen lassen (= Gnade walten lassen)
etw. wird offiziell an jmdn. gerichtet
Beispiele:
an alle Mitglieder ergingen Einladungen zur Jahreshauptversammlung
an den Professor, Dozenten ist ein Ruf, eine Berufung an die Universität Berlin ergangen
die Regierung ließ einen Aufruf an die Bevölkerung ergehen
2.
mit Hilfsverb ›hat‹
etw. über sich ergehen lassenetw. geduldig ertragen, hinnehmen
Beispiele:
er ließ die Vorwürfe, Anschuldigungen, den Wortschwall ruhig, gelassen, wortlos, widerspruchslos über sich ergehen
gleichgültig, teilnahmslos ließ sie alles, alle Schicksalsschläge über sich ergehen
spöttisch Da du es wünschest, so sei es. Lassen wir dies Vergnügen über uns ergehen [Th. MannBuddenbrooks1,352]
3.
mit Hilfsverb ›ist‹ Präs. ungebräuchl.
Beispiele:
ihm ist es dort gut, schlecht, schlimm, übel ergangen (= er hat dort Gutes, Schlechtes, Schlimmes, Übles erlebt, erfahren)
mir ist es damals ähnlich ergangen
warum soll es ihm besser ergehen als mir?
wie ist es dir seither ergangen? (= was hast du seither erlebt, erfahren?)
4.
mit Hilfsverb ›hat‹
abwertend sich in Vermutungen ergehenweitläufig, langandauernd Vermutungen äußern, anstellen
Beispiele:
sich in Andeutungen, Mutmaßungen, Prophezeiungen ergehen
er erging sich in allgemeinen Redensarten, Betrachtungen, Meditationen
man erging sich in Lobreden, Schmähungen über ihn
ich will mich nicht in Einzelheiten darüber ergehen
Geradezu behaglich jetzt erging sich Jovellanos in Erinnerungen (= schwelgte Jovellanos in Erinnerungen) [Feuchtw.Goya88]
5.
mit Hilfsverb ›hat‹
gespreizt sich im Garten ergehensich im Garten durch Gehen Bewegung verschaffen, im Garten etwas spazieren gehen
Beispiele:
sich im Park, in den Anlagen, auf der Promenade ein wenig ergehen
er ergeht sich gern im Freien
Sie ergingen sich plaudernd ... im Schatten der Bäume [ZuchardtSpießrutenlauf8]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

gehen · abgehen · Abgang · angehen · aufgehen · Aufgang · ausgehen · Ausgang · begehen · eingehen · Eingang · entgehen · ergehen · hintergehen · übergehen · Übergang · untergehen · Untergang · vergehen · Vergehen · Vergangenheit · vorgehen · Vorgang · Vorgänger
gehen Vb. ‘sich zu Fuß fortbewegen’. Im Paradigma von nhd. gehen sind die Formen von zwei verschiedenen, nicht miteinander verwandten Verben vereinigt. Das gemeingerm. starke Verb ahd. gangan (8. Jh.), mhd. gangen, asächs. aengl. gangan, mnl. ganghen, anord. ganga, got. gaggan gehört zu den reduplizierenden Verben und ist vielleicht als Rückbildung aus einem jan-Verb germ. *gangjan (vgl. ahd. zigengen ‘zergehen machen, vernichten’, um 1000, mhd. gengen ‘gehen machen, losgehen’, aengl. gengan ‘gehen, reisen, reiten’) anzusehen. Es ist verwandt mit ↗Gang (s. d.) und außergerm. mit aind. jáṅghā ‘Unterschenkel’, jáṁhaḥ ‘Flügel, Schwinge’, lit. žeñgti ‘schreiten, gehen’ und vielleicht griech. kochṓnē (κοχώνη) ‘Stelle zwischen den Schenkeln, Hinterbacke’. Erschließbar ist ie. *g̑hengh- ‘schreiten, Schritt, Schenkelspreize, Schamgegend’. Auf dieses durch ahd. gangan vertretene Verb gehen das Prät. (ging) und das Part. Prät. (gegangen) von nhd. gehen zurück. Daneben steht gleichbed. ahd. gān (8. Jh.) und (zunächst nur bair. und frk.) gēn (8. Jh.), mhd. gān, gēn, asächs. -gān, mnd. aengl. gān, engl. to go, mnl. gaen, nl. gaan, anord. aschwed. , krimgot. geen, das ahd. nur durch den Infinitiv und athematisch gebildete Präsensformen (gām, gās(t), gāt usw. neben gēm, gēs(t), gēt usw.) belegt ist (vgl. aber aengl. Part. Prät. gegān), die Infinitiv und Präsens des nhd. Verbs gehen ergeben haben. Dieses Verb verbindet sich mit griech. (homerisch) kichā́nein (κιχάνειν) ‘erreichen, erlangen, antreffen’, aind. jíhītē ‘springt auf, begibt sich zu’ und führt auf eine Wurzel ie. *g̑hē-, *g̑hēi- ‘leer sein, fehlen, verlassen, fortgehen’, dann auch ‘gehen’, wobei eine Identität mit ie. *g̑hēi-, *g̑hē- ‘gähnen, klaffen, offenstehen’ erwogen wird (s. ↗gähnen), da sich ‘fortgehen’ aus ‘klaffend abstehen’ entwickelt haben kann. abgehen Vb. ‘sich entfernen, fehlen, sterben, abschreiten’, ahd. abagangan, -gān ‘aufhören, vergehen’ (um 1000), mhd. abegān ‘abnehmen, etw. versagen, fehlen’; Abgang m. ‘Weggang, Tod, Weg nach unten’, mhd. abeganc ‘das Hinabgehen, ein hinabführender Weg, Mangel, Abfall’. angehen Vb. ‘beginnen, betreffen, um etw. bitten’, ahd. anagangan, -gān, -gēn (um 800), mhd. anegān ‘anfangen, hineingehen, folgen, angreifen’. aufgehen Vb. ‘sich öffnen, emporsteigen, sichtbar werden’, ahd. ūfgangan, -gān, -gēn (8. Jh.), mhd. ūfgān, -gēn ‘aufgehen, sich erheben, entstehen, gedeihen’; Aufgang m. ‘Erscheinen, Weg nach oben, Treppe’, ahd. ūfgang (8. Jh.), mhd. ūfganc. ausgehen Vb. ‘fortgehen, sich aufbrauchen, enden, abzielen auf etw.’, ahd. ūʒgangan, -gān, -gēn ‘hinausgehen, aufhören’ (8. Jh.), mhd. ūʒgān, -gēn ‘heraus-, hervorgehen, über die Ufer treten, zu Ende gehen, sich verlieren’; Ausgang m. ‘das Hinausgehen, Schluß, Ende, Weg nach außen’, ahd. ūʒgang (um 800), mhd. ūʒganc ‘das Herausgehen, Ausgang, Ende’. begehen Vb. ‘besichtigen, entlanggehen, feiern’, ahd. bigangan, -gān, -gēn (8. Jh.), mhd. begān, -gēn ‘erreichen, antreffen, sorgen um etw., feiern, zu Grabe geleiten’. eingehen Vb. ‘hineingehen, eintreffen, sich mit etw. oder jmdm. beschäftigen, kleiner werden, schrumpfen, aufhören zu existieren’, ahd. ingangan, -gān, -gēn ‘hineingehen, ein-, betreten, eindringen, überfallen’ (8. Jh.), mhd. īngān, asächs. mnd. ingān, got. inngaggan. Eingang m. ‘Öffnung, Tür, Ankunft, Weg nach innen’, ahd. ingang (8. Jh.), mhd. īn-, inganc. entgehen Vb. ‘entkommen, nicht bemerkt werden’, ahd. intgangan, -gān, -gēn (9. Jh.), mhd. engān, -gēn ‘entkommen, fortgehen, verlorengehen, sich entziehen’. ergehen Vb. ‘angeordnet werden’, reflexiv ‘spazierengehen’, auch unpersönlich mir ergeht es gut, schlecht, ahd. irgangan, -gān, -gēn (9. Jh.), mhd. ergān, -gēn ‘zu gehen beginnen, kommen, geschehen, sich ereignen, einholen, zu Ende gehen’. hintergehen Vb. ‘betrügen, täuschen’, spätmhd. hindergān ‘von hinten herangehen, überfallen, betrügen’. übergehen Vb. ‘nicht beachten, übersehen, überlaufen, überfließen’, ahd. ubargangan, ubar(i)gān ‘überströmen, hinübergehen’ (8. Jh.), mhd. übergān, -gēn ‘übergehen, -fließen, vorübergehen, über etw. gehen, überfallen, übertreten’; Übergang m. ‘überführender Weg, das Überschreiten, Wechsel’, ahd. ubargang ‘das Herausgehen, Abweichung, Verderben, Seuche, Pest’ (8. Jh.), frühnhd. übergang ‘das Hinübergehen, Durchgang, Stelle, wo man hinübergeht’ (15. Jh.). untergehen Vb. ‘zugrunde gehen, versinken’, ahd. untargangan, -gān, -gēn (um 800), mhd. untergān, -gēn ‘dazwischentreten, überkommen, befallen, versperren’; Untergang m. ‘das Zugrundegehen, Scheitern, Sinken’, ahd. untargang (9. Jh.), mhd. underganc ‘Verderben, Sinken (der Sonne), Unterwerfung, Schiedsgericht’. vergehen Vb. ‘aufhören zu existieren, vorbeigehen, verstreichen’, reflexiv ‘gegen eine Norm verstoßen, ein Verbrechen an jmdm. ausführen’, ahd. firgangan, -gān, -gēn ‘vorwärtsgehen, verstreichen’ (9. Jh.), mhd. vergān, -gēn, auch ‘übergehen, meiden, auseinandergehen, sich verirren’; Vergehen n. ‘zu bestrafende Handlung, Verbrechen’ (18. Jh.), vgl. mhd. vergān ‘das Vorübergehen, Hinweggehen’; Vergangenheit f. ‘zurückliegende, verflossene Zeit’ (18. Jh.), in diesem Sinne grammatischer Terminus für Zeitformen des Verbs, die ein Geschehen oder Sein als vergangen darstellen (19. Jh.), vgl. di vergangen zeit (um 1400), die verlauffene Zeit (Anfang 17. Jh.). vorgehen Vb. ‘vorwärtsgehen, nach vorn gehen, den Vorrang haben, sich ereignen’, ahd. foragangan, -gān, -gēn (8. Jh.), mhd. vor-, vürgān ‘vorangehen, übertreffen’; Vorgang m. ‘Ereignis, Ablauf eines Geschehens, in den Akten festgehaltener Fall’, mhd. vor-, vürganc ‘das Vorausgehende, Einleitung, Vortritt, Fortschritt, Erfolg’; Vorgänger m. ‘in Amt oder Stellung Vorangegangener’, spätmhd. vorganger, -genger.

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) abspielen · ↗(sich) ereignen · ↗(sich) zutragen · ↗erfolgen · ergehen · ↗geschehen · kommen zu (es) · nicht ausbleiben · ↗passieren · ↗vorfallen  ●  (sich) begeben (es)  geh. · ↗(sich) tun  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) auslassen · (sich) ergehen (in) · (sich) verbreiten (über) · daherplappern · ↗plappern · ↗quasseln · ↗salbadern · ↗schwadronieren · ↗schwatzen · ↗schwätzen  ●  ↗daherreden  Hauptform · ↗(herum)labern  ugs. · ↗faseln  ugs., abwertend · groß herumtönen  ugs. · ↗sabbeln  ugs. · ↗schwafeln  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (sich) zu der Bemerkung hinreißen lassen (dass) · ↗(ungewollt oder versehentlich) ausplaudern  ●  in ein Wespennest stechen  fig. · ↗(jemandem) entfahren  geh. · ↗(jemandem) herausrutschen  ugs. · ↗(jemandem) herausschlüpfen  ugs. · (sich) den Mund verbrennen  ugs., fig. · ↗(sich) vergaloppieren  ugs., fig. · ↗(sich) verplappern  ugs.
  • ausweichend antworten · nicht sagen was Sache ist  ●  herumlabern  ugs. · um den heißen Brei herumreden  ugs.
  • Blödsinn · ↗Humbug · ↗Nonsens · ↗Unfug · ↗Widersinn  ●  Nonsense  engl. · ↗Unsinn  Hauptform · dümmliches Gerede  variabel · ↗Blech  ugs. · ↗Bockmist  ugs. · ↗Bullshit  derb, engl. · Driss  ugs. · Dummfug  ugs. · ↗Fez  ugs. · ↗Firlefanz  ugs. · ↗Gefasel  ugs., abwertend · ↗Gelaber  ugs. · ↗Geschwafel  ugs. · ↗Gewäsch  ugs. · ↗Heckmeck  ugs. · ↗Kappes  ugs. · ↗Kiki  ugs. · ↗Kohl  ugs. · ↗Kokolores  ugs. · ↗Krampf  ugs. · ↗Käse  ugs. · ↗Mist  ugs. · ↗Mumpitz  ugs. · ↗Papperlapapp  ugs. · ↗Pillepalle  ugs. · ↗Pipifax  ugs. · ↗Quark  ugs. · ↗Quatsch  ugs. · Quatsch mit Soße  ugs., berlinerisch · ↗Scheiß  derb · ↗Scheiße  derb · ↗Schmarren  ugs. · ↗Schmarrn  ugs. · ↗Schmonzes  ugs. · ↗Schmu  ugs. · ↗Schmäh  ugs., österr. · Schwachfug  derb · ↗Schwachsinn  ugs. · ↗Sottise(n)  geh., franz. · ↗Stuss  ugs. · ↗Tinnef  ugs. · dummes Zeug  ugs. · geistiger Durchfall  derb · geistiger Dünnschiss  derb · gequirlte Scheiße  derb · saudummes Zeug  ugs., süddt.
  • nicht auf den Punkt kommen · sich (selbst) gerne reden hören · viele Worte machen · ↗wortreich  ●  herumsalbadern  ugs. · herumschwafeln  ugs. · lange um den heißen Brei herumreden  ugs. · ↗salbadern  ugs.
  • Klatschtante · ↗Tratschtante · wandelnde Bildzeitung  ●  Dorfratschn  bair. · ↗Klatschbase  veraltet
  • (miteinander) reden · ↗(sich) unterhalten · Konversation machen · Small Talk machen · Smalltalk machen · ↗klönen · ↗parlieren · ↗plaudern  ●  ↗konversieren  veraltet · babbele  ugs., hessisch · ↗babbeln  ugs., regional · ↗plauschen  ugs. · ↗quasseln  ugs. · quatern  ugs., regional · ↗quatschen  ugs. · ↗ratschen  ugs. · ↗schnacken  ugs.
  • (das) große Wort führen · (eine) Schau machen · ↗(sich) aufblasen · (sich) aufführen wie der große Zampano · ↗(sich) aufplustern · Eindruck schinden · große Reden schwingen · laut werden  ●  (sich) auf die Brust klopfen  fig. · (sich) aufs hohe Ross setzen  fig. · ↗(sich) aufspielen  Hauptform · (den) (großen) Zampano machen  ugs. · (den) Dicken markieren  ugs. · (den) Hermann machen  ugs. · (den) Larry machen  ugs. · (den) Lauten machen  ugs. · (den) Molli machen  ugs., regional · (den) Mund (sehr) voll nehmen  ugs., fig. · (den) Mund zu voll nehmen  ugs. · (den) dicken Mann markieren  ugs. · (den) dicken Max machen  ugs. · (den) dicken Max markieren  ugs. · (die) (große) Welle reißen  ugs. · (die) Backen aufblasen  ugs. · (die) Schnauze aufreißen  ugs., fig. · (die) Welle machen  ugs. · (eine) (dicke) Lippe riskieren  ugs. · (eine) Show abziehen  ugs. · (eine) große Fresse haben  derb · (eine) große Klappe haben  ugs. · (eine) große Schnauze haben  ugs. · (einen) auf dicke Hose machen  derb · (einen) auf großer Zampano machen  ugs. · (gewaltig) das Maul aufreißen  ugs. · (groß) herumtönen  ugs. · (sich) aufmandeln  ugs., bair. · (sich) aufpupsen  derb · (sich) großtun (mit)  ugs. · (sich) in die Brust werfen  geh. · (sich) wichtig machen  ugs. · Sprüche klopfen  ugs. · auf den Putz hauen  ugs., fig. · auf die Kacke hauen  derb, fig. · auf die Pauke hauen  ugs., fig. · auf die Pferde hauen  ugs., fig. · blärzen  ugs., regional · den (...) raushängen lassen  ugs. · dicke Backen machen  ugs. · ↗dicketun  ugs. · ↗dicktun  ugs. · einen auf (...) machen  ugs. · groß rumtönen  ugs. · große Töne spucken  ugs. · herumblärzen  ugs., regional · ↗pranzen  ugs. · strunzen  ugs., regional · wichtigtun  ugs.
Synonymgruppe
(ein wenig) herumspazieren · (einen) Bummel machen · (einen) Spaziergang machen · (einen) Stadtbummel machen · (einmal) an die frische Luft gehen · (sich die) Füße vertreten · (sich) die Beine vertreten · ↗flanieren · frische Luft schnappen · ↗herumschlendern · ↗promenieren · ↗schlendern · ↗spazieren gehen · ↗umherbummeln · ↗wandeln  ●  (sich) ergehen  veraltet · ↗spazieren  Hauptform · dahintändeln  geh. · ↗lustwandeln  geh. · ↗umhertigern  ugs.
Oberbegriffe
  • einen Fuß vor den anderen setzen · gehen · ↗laufen  ●  zu Fuß gehen  Hauptform · ↗latschen  ugs., salopp · zu Fuß laufen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Andeutung Anordnung Anweisung Appell Aufforderung Aufruf Auftrag Befehl Bescheid Beschluß Betrachtung Einladung Erlaß Haftbefehl Ruf Steuerbescheid Strafbefehl Urteil Warnung Weisung anders ebenso es genauso gut schlecht schlimm so ähnlich übel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ergehen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im ungünstigsten Fall wird es der Mutter meiner Kinder einmal ähnlich ergehen.
Der Tagesspiegel, 25.04.2001
Beiden ist es nach eigenen Worten bei den Bauern vergleichsweise gut ergangen.
Süddeutsche Zeitung, 20.11.2000
Die Entscheidung über den Antrag auf einstweilige Einstellung des Verfahrens ergeht durch Beschluß.
o. A.: Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG). In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts (Ergänzungslieferung), München: Beck 1997
Mit welchem Recht muß er das über sich ergehen lassen?
Bergg, Franz: Ein Proletarierleben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 8780
Wen Gott lieb hat, den züchtigt er, und lasse die Dame über sich ergehen.
Stettenheim, Julius: Der moderne Knigge. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1902], S. 19366
Zitationshilfe
„ergehen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/ergehen>, abgerufen am 16.06.2019.

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