entfärben

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungent-fär-ben
Grundformfärben
Wortbildung mit ›entfärben‹ als Erstglied: ↗Entfärber · ↗Entfärbung
eWDG, 1967

Bedeutung

einer Sache die Farbe entziehen, von etw. die Farbe wegnehmen
Beispiele:
einen roten Stoff entfärben
vor dem Färben muss der Mantel entfärbt werden
Pferdedecken ... welche die Jahre zerfetzt und entfärbt hatten [Suderm.Frau Sorge1,137]
oft im Part. Prät.
gehoben entfärbtfarblos
Beispiele:
im Herbst fallen die entfärbten Blätter
entfärbte Lippen
Das Gesicht ... war entfärbt und hohlwangig [Wasserm.Wahnschaffe1,173]
bildlich
Beispiel:
er sprach mit entfärbter (= klangloser) Stimme

Typische Verbindungen
computergeneriert

Haar

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›entfärben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nichts tut wirklich weh, niemand wird ausgerottet, sondern bloß atmosphärisch umgesiedelt, entfärbt, lahmgelegt.
Die Zeit, 10.09.1993, Nr. 37
Besser ist es, wenn man jede Ecke einzeln entfärben kann.
C't, 2001, Nr. 13
Der Junge entfärbte sich, wurde grün und bekam dicke Augen.
Langgässer, Elisabeth: Das unauslöschliche Siegel, Hamburg: Claassen 1959 [1946], S. 44
Gegenüber dem vermeintlichen Geldwäscher wollte er vorführen, dass das Geld tatsächlich zu entfärben sei.
Der Tagesspiegel, 28.01.2000
Nach Aufnahme in wenig Wasser wird nochmals mit wenig Kohle entfärbt.
Sandermann, Wilhelm: Grundlagen der Chemie und chemischen Technologie des Holzes, Leipzig: Geest & Portig 1956, S. 432
Zitationshilfe
„entfärben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/entfärben>, abgerufen am 19.10.2019.

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