einwohnen

GrammatikVerb
Worttrennungein-woh-nen (computergeneriert)
Wortzerlegungein-wohnen
Wortbildung mit ›einwohnen‹ als Grundform: ↗eingewohnt
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
als Mieter wohnen
Beispiele:
eine Rentnerin kann bei uns (mit) einwohnen
in einem Heim einwohnen
der bei ihm einwohnende Schwiegervater
2.
gehoben innewohnen, in jmdm. wohnen
Beispiele:
die ihm einwohnende Kraft, Gerechtigkeit
Beweise für die eine und die andere These, ob eben der Tod dem Leben einwohne oder das Leben dem Tode [KasackStadt421]
welche sündige Schwäche mir einwohnt [WerfelMusa Dagh678]
3.
veraltet sich einwohnensich eingewöhnen, heimisch werden

Typische Verbindungen
computergeneriert

wohnen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einwohnen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Moment wirken sie einfach noch nicht so recht eingewohnt.
Der Tagesspiegel, 10.08.1999
Da wohnt man sich ein, und am Schluss sieht man diese Kleinigkeiten nicht mehr.
Die Zeit, 13.08.2003, Nr. 33
Unter meiner Mansardenstube wohnten sie in zwei Zimmern und nahmen hier auch alle Mahlzeiten ein.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 22943
Man befand sich in einem komplizierten System gegenseitiger Rücksichtnahmen auf die Begehrlichkeiten der Tarifpartner und hatte sich eingewohnt.
Süddeutsche Zeitung, 08.04.2000
Dort habe ich mich längst eingewohnt, wenn auch nie ganz.
Stadler, Arnold: Sehnsucht, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2002, S. 22
Zitationshilfe
„einwohnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/einwohnen>, abgerufen am 15.10.2019.

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