einsetzen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungein-set-zen (computergeneriert)
Wortzerlegungein-setzen
Wortbildung mit ›einsetzen‹ als Erstglied: ↗Einsetzung · ↗einsetzbar  ·  mit ›einsetzen‹ als Grundform: ↗Einsatz · ↗eingesetzt
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. in etw. hineinsetzen, einarbeiten
Beispiele:
Spitze, Stickerei, ein Faltenteil in eine Bluse einsetzen
ein neues Stück Stoff in ein altes Betttuch einsetzen
ein Rock mit eingesetzten Taschen
tief eingesetzte Ärmel
einen Dübel, die neue Fensterscheibe einsetzen
in einen Ring einen Rubin einsetzen
der Zahnarzt will mir einen Stiftzahn in die Lücke einsetzen
einer Puppe die Augen einsetzen
er wollte einen neuen Film einsetzen (= einlegen)
junge Bäume, Pflanzen einsetzen (= eingraben)
Jungfische in einen See einsetzen (= aussetzen)
den errechneten Wert in die Gleichung einsetzen (= eintragen, hineinschreiben)
2.
Früchte einkochen
Beispiele:
Obst, Gemüse einsetzen
das Einsetzen im August
3.
beginnen
Beispiele:
Musik setzt ein
die Kapelle setzte mit einem Musikstück ein
nach der Generalpause setzten zuerst die Geigen ein
das Werk des Automaten setzt ein
Schneefall, Regen setzte ein
mit dem Einsetzen der warmen Witterung, Konjunktur, Ferien
Hochbetrieb, die Ernte hat bereits eingesetzt
ein großer Ansturm auf die wartenden Omnibusse setzte ein
Husten, Fieber hatte eingesetzt
heftig einsetzende Schmerzen
ein fröhliches Gelächter, Applaus setzte ein
4.
jmdn. ernennen, jmdm. ein Amt übertragen
Beispiele:
einen neuen Bürgermeister (in sein Amt) einsetzen
er war als Vertrauensmann, Testamentsvollstrecker, Treuhänder, Verbindungsmann eingesetzt worden
er ist wieder auf seinen alten Posten eingesetzt worden
man hatte ihn zu einer Aufgabe eingesetzt, die ihm wenig lag
einen Ausschuss, die Kommission einsetzen
sie hatte ihn in ihrem Testament als, zum Alleinerben eingesetzt (= bestimmt)
5.
etw. aufs Spiel setzen, riskieren
Beispiele:
sein Leben, seine Ehre für jmdn., etw. einsetzen
seinen guten Ruf, seine Gesundheit einsetzen
er hatte große Summen für das Projekt eingesetzt
sein ganzes Vermögen einsetzen
Und setzet ihr nicht das Leben ein [SchillerWallenst. Lager11]
6.
sich einsetzensich einer Aufgabe voll und ganz widmen
Beispiele:
sie hatte sich stets eingesetzt
wenn er sich weiter so einsetzt, wird er sein Ziel erreichen
du musst dich mehr einsetzen
sich für jmdn., etw. einsetzenFürsprache für jmdn., etw. einlegen
Beispiele:
sie setzte sich sehr für ihn, für seine Beförderung, für eine Hilfe ein
ich kann mich dafür nicht einsetzen
er hatte sich anfangs für sie eingesetzt
7.
etw. einplanen, in einen Plan aufnehmen
Beispiele:
im Entwurf für den Haushaltsplan wurde eine große Summe für den Wohnungsbau, für kulturelle Bedürfnisse eingesetzt
hierfür können wir keine Mittel in den Etat einsetzen
eine so hohe Summe konnte nicht eingesetzt werden
im Plan eine neue Stelle einsetzen
8.
etw. einlegen, zusätzlich einfügen
Beispiele:
Sonderwagen wurden eingesetzt
eine besondere Maschine ist eingesetzt worden
im Berufsverkehr setzt man zusätzliche Wagen ein
eingesetzte Sonderbusse
9.
etw., jmdn. verwenden, gebrauchen
Beispiele:
technische Hilfsmittel, moderne Maschinen, schwere Waffen, Panzer einsetzen
alle Mittel mussten eingesetzt werden
einen Kurzfilm erzieherisch einsetzen
sie ist hier als Hilfskraft eingesetzt (= eingestellt)
jmdn. an einen Ort, zu etw. kommandieren
Beispiele:
die Truppe wird im hohen Norden eingesetzt werden
er war zum Räumen, bei der Polizei eingesetzt worden
Polizei musste eingesetzt werden
Das heißt, daß wir wieder eingesetzt werden [RemarqueZeit zu leben50]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

setzen · gesetzt · Setzer · Setzling · absetzen · Absatz · Absetzung · aufsetzen · Aufsatz · aussetzen · beisetzen · Beisetzung · besetzen · Besatz · Besatzung · durchsetzen1 · durchsetzen2 · einsetzen · Einsatz · ersetzen · Ersatz · nachsetzen · übersetzen1 · übersetzen2 · Übersetzung · umsetzen1 · umsetzen2 · Umsatz · untersetzen · Untersatz · untersetzt · versetzen · vorsetzen · Vorgesetzter · Vorsatz · zusetzen · Zusatz
setzen Vb. ‘sitzen machen’, reflexiv ‘sich auf einem Platz niederlassen’, auch ‘an einer bestimmten Stelle abstellen, einpflanzen, festlegen, bestimmen’, ahd. sezzen ‘ab-, aufstellen, festlegen’ (8. Jh.), mhd. setzen, auch ‘stellen, legen, erzählen, bestellen, bestimmen’, reflexiv ‘sich niederlassen’, asächs. settian, mnd. mnl. setten, nl. zetten, afries. setta, aengl. settan, engl. to set, anord. setja, schwed. sätta, got. satjan (germ. *satjan) sind Kausativa zu dem unter ↗sitzen (s. d.) behandelten Verb und verwandt mit den zur gleichen Wurzel gehörenden Kausativen air. adsuidi ‘schiebt auf, verzögert, hält auf’ und mit Dehnstufe aind. sādáyati ‘läßt niedersitzen’, aslaw. saditi, russ. sadít’ (садить) ‘setzen, pflanzen, anbauen’ sowie umgebildetem lit. sodìnti ‘setzen, pflanzen’. gesetzt Part.adj. ‘ernst, ruhig, besonnen, ausgeglichen, gesittet’, hervorgegangen (18. Jh.) aus dem Part. Prät. von durch Präfix verstärktem mhd. gesetzen ‘sich setzen machen, einrichten, beruhigen, stillen’. Setzer m. ‘Schriftsetzer’ (16. Jh.), ahd. sezzāri ‘Stifter, Ordner, Verfasser’ (10. Jh.), mhd. setzer ‘wer etw. setzt, Aufsteller, Taxator’. Setzling m. ‘zum Verpflanzen bestimmte junge Pflanze, junger, in einen Teich einzusetzender Fisch’, mhd. setzelinc. absetzen Vb. ‘des Amtes entheben, außer Funktion setzen, abtrennen, herunternehmen, abziehen, mindern, verkaufen, (sich) abheben’, mhd. abesetzen ‘des Amtes entheben, Bestehendes abschaffen, Personen abwerben, entwöhnen, herunternehmen, abziehen’; es setzt etw. ab ‘es gibt etw., es springt etw. dabei heraus’ (17. Jh.); Absatz m. ‘Unterbrechung, Abschnitt, Abstufung’ (15. Jh.), ‘Verkauf, Vertrieb’ (16. Jh., geläufig seit 2. Hälfte 18. Jh.), ‘Ablagerung’ (18. Jh.), spätmhd. abesaz ‘Minderung, Einschränkung, Amtsenthebung’; Absetzung f. ‘Entlassung, Herabsetzung’ (15. Jh.), mnd. afsettinge (14. Jh.). aufsetzen Vb. ‘auf den Kopf setzen, schriftlich formulieren’, ahd. ūfsezzen ‘auf etw. setzen, aufhängen’ (9. Jh.), mhd. ūfsetzen ‘aufladen, aufs Haupt setzen, zuerkennen, auferlegen, anordnen, einsetzen, feindselig behandeln, sich aufmachen’; Aufsatz m. ‘Aufbau, aufgesetzter Teil, kurze Abhandlung, Artikel’, mhd. ūfsaz ‘(Auferlegung von) Steuern, Festsetzung, Bestimmung, Vorsatz, Plan, Feindschaft’. aussetzen Vb. ‘festsetzen, zur Verfügung stellen, ins Freie setzen, unterbrechen, aufhören, beanstanden’, mhd. ūʒsetzen ‘absondern, entfernen, ausräumen, ausstatten, verpfänden, festsetzen, bestimmen’. beisetzen Vb. ‘neben anderes hinzusetzen, hinzufügen’ (15. Jh.), ‘begraben, bestatten’ (17. Jh.); Beisetzung f. ‘Bestattung, Hinzufügung’ (17. Jh.). besetzen Vb. ‘einen Platz belegen, eine Stelle vergeben, einnehmen, erobern, mit Truppen belegen’, ahd. bisezzen ‘einnehmen, bewachen’ (8. Jh.), mhd. besetzen ‘umstellen, umlagern, festsetzen, bestimmen, anklagen, in Beschlag nehmen’; Besatz m. ‘Besatzung’ (17. Jh.), ‘aufgenähte Bänder, Rüschen, Aufgesetztes’ (18. Jh.), jägersprachlich ‘Wildbestand’ (18. Jh.); Besatzung f. ‘besetzte Stellung, Festung’ (15. Jh.), ‘Truppen, die fremdes Staatsgebiet besetzt halten, Truppe einer Verteidigungsanlage, Schiffsmannschaft’ (16. Jh.). durchsetzen1 Vb. ‘mit etw. versehen, ausstatten, etw. miteinander vermischen, einer Masse beimengen’, mhd. durchsetzen ‘vollständig mit etw. besetzen, belegen, auslegen, zieren’; durchsetzen2 Vb. ‘sich hindurchbewegen’ (16. Jh.), ‘ein Vorhaben (gegen Widerstand) ausführen’ (17. Jh.). einsetzen Vb. ‘in etw. hineinsetzen, ernennen, wirksam werden lassen, beginnen’, ahd. insezzen ‘ins Grab legen, jmdn. mit etw. beladen’ (9. Jh.), mhd. īnsetzen ‘ein-, hineinsetzen, -legen, verpfänden’; Einsatz m. ‘das Einsetzen, das Eingesetzte, Beginn, Anstrengung, Bemühung, auswechselbarer Teil’, mhd. īn-, insaz ‘das Hineinsetzen, Hineingesetzte, Einsetzung’. ersetzen Vb. ‘auswechseln, als Ersatz dienen, vertreten, erneuern’, ahd. irsezzen ‘wiederherstellen’, auch (z. B. von Grütze) ‘ansetzen’ (8. Jh.), mhd. ersetzen ‘eine entstandene Lücke ausfüllen, ansetzen, anflicken, mit Gewürz versetzen, bereiten’; Ersatz m. ‘was als Erneuerung, Vertretung oder Wiederherstellung dient’ (18. Jh.), älter ‘Strafe’ (15. Jh.). nachsetzen Vb. ‘hinterherjagen, verfolgen’ (16. Jh.), ‘später dazugeben, unterordnen, beifügen’ (15. Jh.). übersetzen1 Vb. ‘von einem Flußufer zum anderen fahren, bringen’, ahd. ubarsezzen ‘von einem Ort an einen anderen bringen’ (um 800), mhd. übersetzen ‘hinüberversetzen’; übersetzen2 Vb. ‘aus einer Sprache in eine andere übertragen, dolmetschen’ (17. Jh., vgl. bereits mnd. ōversetten, 15. Jh.), nach lat. trādūcere oder trānsferre; vgl. mhd. übersetzen ‘übermäßig besetzen, besteuern, schriftlich verfassen’; Übersetzung f. ‘Übertragung in eine andere Sprache’ (16. Jh.), in der Technik ‘Getriebeteil’ (um 1900); vgl. mhd. übersetzunge ‘Überordnung, Erhöhung’. umsetzen1 Vb. ‘umhegen, einfassen, umstellen, umzingeln’, ahd. umbisezzen ‘umschließen, umstellen’ (um 1000), spätmhd. umbesetzen; umsetzen2 Vb. ‘an einen anderen Ort bringen’ (14. Jh.), ‘umtauschen, verkaufen’ (17. Jh., vgl. mnd. ummesetten, um 1400), ‘in eine andere Form bringen’ (17. Jh., vorher bereits mnd.); Umsatz m. ‘Tausch, Kauf und Verkauf im Handel’ (Anfang 18. Jh., zuvor mnd. ummesat). untersetzen Vb. ‘daruntersetzen, unterlegen’, mhd. undersetzen; vgl. ahd. untarsezzen ‘unterwerfen, unterordnen’ (um 900); Untersatz m. ‘Unterlage’, mhd. undersaz; untersetzt Part.adj. ‘gedrungen, kräftig’ (16. Jh.), eigentlich wohl ‘mit Muskelfleisch unterlegt, fleischig’. versetzen Vb. ‘zusammenfügen, anordnen, an einen anderen Platz setzen, verrücken, zum Pfand geben, verkaufen, antworten, einen Schlag zufügen’ (eins versetzen, 17. Jh.), ahd. firsezzen ‘abwenden, aussetzen, verpflichten’ (9. Jh.), mhd. versetzen ‘hinsetzen, legen, als Bürgen stellen, verpfänden, beiseite setzen, verlieren, abwehren, parieren, versperren, aufstauen’. vorsetzen Vb. ‘weiter nach vorn setzen (in der Ordnung oder Reihenfolge), vor jmdn. hinsetzen, anbieten’, ahd. furisezzen (8. Jh.), mhd. vürsetzen; Vorgesetzter m. ‘Chef, Leiter’ (16. Jh.); vgl. ahd. foragisaztēr (9. Jh.), Übersetzung von lat. praepositus ‘Aufseher, Vorsteher’; Vorsatz m. ‘Vorhaben, Plan, Absicht’, mhd. vürsaz. zusetzen Vb. ‘hinzufügen, draufzahlen und damit verlieren, Reserven angreifen, jmdn. bedrängen’, ahd. zuosezzen ‘hinzufügen’ (8. Jh.), mhd. zuosetzen ‘hinzustellen, feindlich eindringen, verfolgen’; Zusatz m. ‘Hinzugefügtes, das Hinzufügen’, mhd. zuosaz, auch ‘Hilfstruppen, Besatzung, Beisitzer’.

Thesaurus

Synonymgruppe
(Betriebsart ...) fahren · (sich) einer Sache bedienen · ↗(zu etwas) heranziehen · ↗anwenden · ↗benutzen · ↗benützen · einsetzen · ↗gebrauchen · greifen zu · ↗handhaben · in Gebrauch nehmen · in die Hand nehmen · ↗nutzen · ↗nützen · ↗verwenden · zum Einsatz bringen  ●  ↗adhibieren  geh., veraltet · ↗applizieren  geh. · deployen  fachspr. · ↗nehmen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(ein) gutes Wort einlegen (für) · (etwas) tun für · (sich) bemühen (um) · ↗(sich) engagieren · (sich) starkmachen (für) · Partei ergreifen (für, gegen) · ↗agitieren (für, gegen) · eintreten für · ↗kämpfen (für, um) · ↗propagieren · ↗streiten (für) · ↗werben (für)  ●  (eine) Lanze brechen für  fig. · (sich) einsetzen (für)  Hauptform · (sich) aus dem Fenster hängen (für)  ugs., fig.
Assoziationen
Synonymgruppe
aktivieren · ↗aufbieten · ↗daransetzen · einsetzen · in Bewegung setzen · ↗mobilmachen · ↗verwenden  ●  ↗mobilisieren  lat. · ↗daranwenden  geh. · ↗hineinstecken  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
einarbeiten · ↗einbauen · ↗einpassen · ↗einrichten · einsetzen · ↗installieren · ↗montieren · ↗zusammenfügen
Synonymgruppe
Eingang finden · ↗einbauen · ↗einführen · einsetzen · ↗einspeisen · ↗entwickeln · ↗implementieren · ↗prägen · ↗realisieren · ↗umsetzen
Assoziationen
Computer
Synonymgruppe
assoziieren · binden an · einsetzen · ↗ersetzen · ↗zuweisen · ↗übergeben
Computer
Synonymgruppe
adaptieren · ↗anpassen · drauf setzen · einsetzen · ↗portieren
Medizin
Synonymgruppe
einpflanzen · einsetzen · ↗implantieren
Synonymgruppe
anbrechen · ↗anfangen · ↗angehen · ↗beginnen · einsetzen · ↗losbrechen · ↗starten (mit)  ●  ↗entbrennen (Streit)  fig. · ↗anheben  geh. · in Gang kommen  ugs. · ↗losgehen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) ausprägen · ↗(sich) einstellen · ↗(sich) entwickeln · ↗(sich) ereignen · ↗aufkommen · ↗auftreten · ↗ausbrechen · einsetzen · ↗eintreten · ↗entstehen · kommen zu (es) · ↗vorfallen
Assoziationen
Synonymgruppe
(ein) gutes Wort einlegen (für) · (sich auf jemandes) Seite stellen · (sich) einsetzen (für) · (sich) ins Zeug legen (für) · (sich) stellen (hinter) · (sich) verwenden (für) · Fürsprache halten (für) · ↗eintreten (für)  ●  (eine) Lanze brechen (für)  fig.
Assoziationen
Synonymgruppe
besetzen · ↗einführen · einsetzen · ↗einweihen · ↗inaugurieren · ↗schaffen
Assoziationen
Botanik
Synonymgruppe
einpflanzen · einsetzen · ↗pflanzen · setzen  ●  ↗eingraben  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(ein) gutes Wort einlegen (für) · (sich) aussprechen für · (sich) einsetzen (für) · (sich) engagieren (für) · Schützenhilfe leisten · ↗anpreisen · ↗befürworten · dafür sein · ↗eintreten (für) · ↗empfehlen · ↗sekundieren · ↗unterstützen  ●  (sich) aus dem Fenster hängen (für)  fig.
Assoziationen
Antonyme
  • (sich) einsetzen (für)
Synonymgruppe
(in ein Amt / eine Funktion) einsetzen · ↗(jemanden) berufen · (jemanden) bestellen (zu) · ↗bestimmen (zu)  ●  (jemanden) bestallen (zu / als)  Amtsdeutsch · (jemanden) ernennen (zu)  Hauptform
Assoziationen
Synonymgruppe
(eine Fähigkeit) spielen lassen · (etwas) einsetzen · (etwas) in die Waagschale werfen · (etwas) zum Einsatz bringen
Synonymgruppe
(sich) aussprechen für · (sich) einsetzen · ↗(sich) engagieren · Stellung beziehen · Stellung nehmen · ↗plädieren (für)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arbeitsgruppe Belang Bundesregierung Bundeswehr Erhalt Freilassung Geld Hubschrauber Instrument Kommission Kraft Mittel Polizei Regierung Schutz Soldat Tränengas Untersuchungsausschuß Waffe Wasserwerfer Zweck auch dafür dann er erst setzen sie wieder wir

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einsetzen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Großen Koalition muss sie dieses Gewicht konstruktiv einsetzen.
Die Zeit, 07.10.2013, Nr. 40
Sie setzen sich jetzt noch konstruktiver für die Erfüllung der Pläne ein.
Neuer Weg, Bd. 39, Nr. 1, 1983
Für die Einheit aller Christen wollte er sich einsetzen, natürlich.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1978]
Er setzte sich wiederholt dafür ein, daß Seminare, die beschlagnahmt waren, wieder freigegeben wurden.
o. A.: Neunzigster Tag. Montag, 25. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 16152
Allerdings haben wir keine Nummer eingesetzt, weil wir sie nicht angeben konnten.
o. A.: Vierundvierzigster Tag. Montag, den 28. Januar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 21203
Zitationshilfe
„einsetzen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/einsetzen>, abgerufen am 14.10.2019.

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