eingehen

GrammatikVerb · geht ein, ging ein, ist eingegangen
Aussprache
Worttrennungein-ge-hen (computergeneriert)
Wortzerlegungein-gehen
Wortbildung mit ›eingehen‹ als Erstglied: ↗Eingehung  ·  mit ›eingehen‹ als Grundform: ↗eingehend
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
hineingehen
a)
gehoben
Beispiel:
Gothama, der Buddha, lehrte / ... Alle Begierde abzutun und so / Wunschlos einzugehen ins Nichts [BrechtGedichte126]
bildlich
Beispiele:
gehoben, verhüllend in den ewigen Frieden, zur ewigen Ruhe eingehen (= sterben)
sein Name wird in die Unsterblichkeit eingehen (= wird unsterblich werden)
dieser Tag wird in die Geschichte eingehen (= wird unvergessen sein)
etw. geht in jmds. Bewusstsein ein (= wird jmdm. bewußt)
spöttisch meiner damaligen, nunmehr in Gott eingegangenen Wirtin (= meiner damaligen, nunmehr verstorbenen Wirtin) [TucholskyPanter85]
spöttisch Wenn Sünder in der Hölle braten, / So gehest Du zum Himmel ein [HerweghGedichte eines Lebendigen99]
Denn ein Wort oder eine bestimmte Wortfärbung oder -wertung gewinnen erst da innerhalb einer Sprache Leben ... wo sie in den Sprachgebrauch einer Gruppe oder Allgemeinheit eingehen [KlempererLTI54]
b)
salopp, übertragen etw. geht jmdm. einjmd. begreift, versteht etw.
Beispiele:
etw. will jmdm. nicht eingehen
ihr geht alles schnell, leicht ein
das wird ihm (nur) langsam, schwer, hart eingehen
es schien ihm nicht einzugehen, daß wir keine Wäsche ... mehr besaßen [BöllWort129]
das Lob ging ihm glatt, süß eindas Lob gefiel ihm sehr
Beispiele:
Dem Oskar gingen diese Reden lieblich ein [Feuchtw.Lautensack42]
jedes lobende Wort ... ging ihm wie Honig ein [BöllBillard220]
2.
etw. geht einetw. kommt herein, wird (durch die Post) zugestellt, läuft ein
Gegenwort zu ausgehen
Beispiele:
in unserem Institut gehen täglich viele Briefe aus dem Ausland ein
die ein- und ausgehende Post
die eingegangenen Leserbriefe, Glückwunschtelegramme, Summen
hier ist kein Paket für Sie eingegangen
die Güter, Waren, Gelder, Schecks, Außenstände sind noch nicht eingegangen
Funksprüche, Meldungen gehen laufend ein
3.
kleiner werden, schrumpfen
Beispiele:
das Kleid ist beim Waschen eingegangen
dieser Stoff, die Borte geht nicht ein
4.
etw. geht einetw. stirbt (ab), kommt um
Beispiele:
wenn es weiter so trocken bleibt, geht dieser Strauch ein, müssen die jungen Pflänzchen eingehen
der Kirschbaum ist in dem kalten Winter eingegangen
das Tier ist an Alter, an einer Krankheit (qualvoll) eingegangen
salopp, übertragen jmd. geht ein
Beispiele:
Das Würmchen geht uns noch ein [ApitzNackt125]
sonst gehen Sie uns an Sepsis ein [A. ZweigJunge Frau85]
Der Mann wird mir doch nicht eingehen [ViebigBerliner Novellen33]
etw. ist eingegangenetw. besteht nicht mehr
Beispiele:
das Geschäft, diese Zeitschrift, unser Klub ist eingegangen
der Silberbergbau, diese Abteilung des Warenhauses ist eingegangen
5.
eine Bindung auf sich nehmen, einen Vertrag schließen
Beispiele:
jmd. geht vor Gericht einen Vergleich mit jmdm. ein
einen Vertrag, ein Bündnis, den Waffenstillstand, eine Verpflichtung, einen Handel eingehen
ich wäre jede Wette eingegangen, dass diese Mannschaft gewinnt
ein Risiko eingehen (= etw. riskieren)
gehoben die, eine Ehe eingehen (= heiraten)
bildlich
Beispiel:
Einige Verben sind eine feste Bindung mit ›sich‹ eingegangen [ErbenAbriß197]
Chemie eine Verbindung eingehensich verbinden, vereinigen
Beispiele:
im Ammoniak sind Stickstoff und Wasserstoff eine Verbindung eingegangen
das Kupfer ist eine Verbindung mit Schwefelsäure und Wasser eingegangen
6.
auf etw., jmdn. eingehensich mit etw., jmdm. auseinandersetzen, beschäftigen
Beispiele:
er ging auf unseren Plan, auf meinen Gedanken, Vorschlag ein
auf jmds. Fragen, auf ein Problem (kurz, ausführlich, näher, bereitwillig, geduldig) eingehen
er wird auf ihre Worte, auf dich gar nicht erst eingehen
sie ging auf seinen Witz, auf diesen Ton nicht ein (= ignorierte ihn)
sie geht auf das Kind ein (= zeigt Verständnis für seine Gedanken)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

gehen · abgehen · Abgang · angehen · aufgehen · Aufgang · ausgehen · Ausgang · begehen · eingehen · Eingang · entgehen · ergehen · hintergehen · übergehen · Übergang · untergehen · Untergang · vergehen · Vergehen · Vergangenheit · vorgehen · Vorgang · Vorgänger
gehen Vb. ‘sich zu Fuß fortbewegen’. Im Paradigma von nhd. gehen sind die Formen von zwei verschiedenen, nicht miteinander verwandten Verben vereinigt. Das gemeingerm. starke Verb ahd. gangan (8. Jh.), mhd. gangen, asächs. aengl. gangan, mnl. ganghen, anord. ganga, got. gaggan gehört zu den reduplizierenden Verben und ist vielleicht als Rückbildung aus einem jan-Verb germ. *gangjan (vgl. ahd. zigengen ‘zergehen machen, vernichten’, um 1000, mhd. gengen ‘gehen machen, losgehen’, aengl. gengan ‘gehen, reisen, reiten’) anzusehen. Es ist verwandt mit ↗Gang (s. d.) und außergerm. mit aind. jáṅghā ‘Unterschenkel’, jáṁhaḥ ‘Flügel, Schwinge’, lit. žeñgti ‘schreiten, gehen’ und vielleicht griech. kochṓnē (κοχώνη) ‘Stelle zwischen den Schenkeln, Hinterbacke’. Erschließbar ist ie. *g̑hengh- ‘schreiten, Schritt, Schenkelspreize, Schamgegend’. Auf dieses durch ahd. gangan vertretene Verb gehen das Prät. (ging) und das Part. Prät. (gegangen) von nhd. gehen zurück. Daneben steht gleichbed. ahd. gān (8. Jh.) und (zunächst nur bair. und frk.) gēn (8. Jh.), mhd. gān, gēn, asächs. -gān, mnd. aengl. gān, engl. to go, mnl. gaen, nl. gaan, anord. aschwed. , krimgot. geen, das ahd. nur durch den Infinitiv und athematisch gebildete Präsensformen (gām, gās(t), gāt usw. neben gēm, gēs(t), gēt usw.) belegt ist (vgl. aber aengl. Part. Prät. gegān), die Infinitiv und Präsens des nhd. Verbs gehen ergeben haben. Dieses Verb verbindet sich mit griech. (homerisch) kichā́nein (κιχάνειν) ‘erreichen, erlangen, antreffen’, aind. jíhītē ‘springt auf, begibt sich zu’ und führt auf eine Wurzel ie. *g̑hē-, *g̑hēi- ‘leer sein, fehlen, verlassen, fortgehen’, dann auch ‘gehen’, wobei eine Identität mit ie. *g̑hēi-, *g̑hē- ‘gähnen, klaffen, offenstehen’ erwogen wird (s. ↗gähnen), da sich ‘fortgehen’ aus ‘klaffend abstehen’ entwickelt haben kann. abgehen Vb. ‘sich entfernen, fehlen, sterben, abschreiten’, ahd. abagangan, -gān ‘aufhören, vergehen’ (um 1000), mhd. abegān ‘abnehmen, etw. versagen, fehlen’; Abgang m. ‘Weggang, Tod, Weg nach unten’, mhd. abeganc ‘das Hinabgehen, ein hinabführender Weg, Mangel, Abfall’. angehen Vb. ‘beginnen, betreffen, um etw. bitten’, ahd. anagangan, -gān, -gēn (um 800), mhd. anegān ‘anfangen, hineingehen, folgen, angreifen’. aufgehen Vb. ‘sich öffnen, emporsteigen, sichtbar werden’, ahd. ūfgangan, -gān, -gēn (8. Jh.), mhd. ūfgān, -gēn ‘aufgehen, sich erheben, entstehen, gedeihen’; Aufgang m. ‘Erscheinen, Weg nach oben, Treppe’, ahd. ūfgang (8. Jh.), mhd. ūfganc. ausgehen Vb. ‘fortgehen, sich aufbrauchen, enden, abzielen auf etw.’, ahd. ūʒgangan, -gān, -gēn ‘hinausgehen, aufhören’ (8. Jh.), mhd. ūʒgān, -gēn ‘heraus-, hervorgehen, über die Ufer treten, zu Ende gehen, sich verlieren’; Ausgang m. ‘das Hinausgehen, Schluß, Ende, Weg nach außen’, ahd. ūʒgang (um 800), mhd. ūʒganc ‘das Herausgehen, Ausgang, Ende’. begehen Vb. ‘besichtigen, entlanggehen, feiern’, ahd. bigangan, -gān, -gēn (8. Jh.), mhd. begān, -gēn ‘erreichen, antreffen, sorgen um etw., feiern, zu Grabe geleiten’. eingehen Vb. ‘hineingehen, eintreffen, sich mit etw. oder jmdm. beschäftigen, kleiner werden, schrumpfen, aufhören zu existieren’, ahd. ingangan, -gān, -gēn ‘hineingehen, ein-, betreten, eindringen, überfallen’ (8. Jh.), mhd. īngān, asächs. mnd. ingān, got. inngaggan. Eingang m. ‘Öffnung, Tür, Ankunft, Weg nach innen’, ahd. ingang (8. Jh.), mhd. īn-, inganc. entgehen Vb. ‘entkommen, nicht bemerkt werden’, ahd. intgangan, -gān, -gēn (9. Jh.), mhd. engān, -gēn ‘entkommen, fortgehen, verlorengehen, sich entziehen’. ergehen Vb. ‘angeordnet werden’, reflexiv ‘spazierengehen’, auch unpersönlich mir ergeht es gut, schlecht, ahd. irgangan, -gān, -gēn (9. Jh.), mhd. ergān, -gēn ‘zu gehen beginnen, kommen, geschehen, sich ereignen, einholen, zu Ende gehen’. hintergehen Vb. ‘betrügen, täuschen’, spätmhd. hindergān ‘von hinten herangehen, überfallen, betrügen’. übergehen Vb. ‘nicht beachten, übersehen, überlaufen, überfließen’, ahd. ubargangan, ubar(i)gān ‘überströmen, hinübergehen’ (8. Jh.), mhd. übergān, -gēn ‘übergehen, -fließen, vorübergehen, über etw. gehen, überfallen, übertreten’; Übergang m. ‘überführender Weg, das Überschreiten, Wechsel’, ahd. ubargang ‘das Herausgehen, Abweichung, Verderben, Seuche, Pest’ (8. Jh.), frühnhd. übergang ‘das Hinübergehen, Durchgang, Stelle, wo man hinübergeht’ (15. Jh.). untergehen Vb. ‘zugrunde gehen, versinken’, ahd. untargangan, -gān, -gēn (um 800), mhd. untergān, -gēn ‘dazwischentreten, überkommen, befallen, versperren’; Untergang m. ‘das Zugrundegehen, Scheitern, Sinken’, ahd. untargang (9. Jh.), mhd. underganc ‘Verderben, Sinken (der Sonne), Unterwerfung, Schiedsgericht’. vergehen Vb. ‘aufhören zu existieren, vorbeigehen, verstreichen’, reflexiv ‘gegen eine Norm verstoßen, ein Verbrechen an jmdm. ausführen’, ahd. firgangan, -gān, -gēn ‘vorwärtsgehen, verstreichen’ (9. Jh.), mhd. vergān, -gēn, auch ‘übergehen, meiden, auseinandergehen, sich verirren’; Vergehen n. ‘zu bestrafende Handlung, Verbrechen’ (18. Jh.), vgl. mhd. vergān ‘das Vorübergehen, Hinweggehen’; Vergangenheit f. ‘zurückliegende, verflossene Zeit’ (18. Jh.), in diesem Sinne grammatischer Terminus für Zeitformen des Verbs, die ein Geschehen oder Sein als vergangen darstellen (19. Jh.), vgl. di vergangen zeit (um 1400), die verlauffene Zeit (Anfang 17. Jh.). vorgehen Vb. ‘vorwärtsgehen, nach vorn gehen, den Vorrang haben, sich ereignen’, ahd. foragangan, -gān, -gēn (8. Jh.), mhd. vor-, vürgān ‘vorangehen, übertreffen’; Vorgang m. ‘Ereignis, Ablauf eines Geschehens, in den Akten festgehaltener Fall’, mhd. vor-, vürganc ‘das Vorausgehende, Einleitung, Vortritt, Fortschritt, Erfolg’; Vorgänger m. ‘in Amt oder Stellung Vorangegangener’, spätmhd. vorganger, -genger.

Thesaurus

Synonymgruppe
(ein) Statement setzen · (eine) Stellungnahme abgeben (zu) · (etwas) sagen zu · ↗(sich) positionieren · Position beziehen · Stellung beziehen (zu) · Stellung nehmen (zu) · ↗antworten · ↗beantworten · eingehen (auf) · ↗erwidern (auf) · ↗reagieren · zur Antwort geben
Oberbegriffe
  • (sich) äußern zu · reden über · sprechen von
Unterbegriffe
  • (Frage) mit nein beantworten · ↗(Frage) verneinen  ●  (Frage) abschlägig bescheiden  Amtsdeutsch
Assoziationen
Synonymgruppe
Bestandteil werden · Eingang finden · Gebrauch finden · bei der Produktion verbraucht werden · eingehen · zur Geltung kommen
Synonymgruppe
(sich) zurückbilden · eingehen · ↗verkümmern
Synonymgruppe
(sich einer Sache) bewusst werden · ↗aufnehmen · ↗begreifen · ↗erfassen · ↗fassen · ↗klar sehen · ↗verarbeiten  ●  ↗verstehen  Hauptform · (bei jemandem) fällt der Groschen  ugs., fig. · (jemandem) eingehen  geh. · ↗(sich jemandem) erschließen  geh. · Klick machen  ugs. · ↗blicken  ugs. · ↗checken  ugs. · dahintersteigen  ugs. · ↗durchblicken  ugs. · ↗durchschauen  ugs. · ↗durchsehen  ugs. · ↗durchsteigen  ugs. · hinter etwas steigen  ugs. · ↗kapieren  ugs. · ↗peilen  ugs. · ↗raffen  ugs. · rallen  ugs., regional · ↗schnallen  ugs. · ↗spannen  ugs. · ↗überreißen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
absterben (Pflanzen) · ↗verdorren · ↗vertrocknen  ●  eingehen (Pflanzen)  Hauptform · ↗kaputtgehen  ugs.
Assoziationen
  • (die) Augen für immer schließen · (jemandem) schlägt die Stunde · (jemandes) letztes Stündlein hat geschlagen · ↗ableben · das Zeitliche segnen · den Tod erleiden · ↗erlöschen · in den letzten Zügen liegen · in die ewigen Jagdgründe eingehen · sein Leben aushauchen · sein Leben lassen · seinen Geist aushauchen · ↗verdämmern · ↗verscheiden · ↗versterben · ↗wegsterben  ●  (die) Reihen lichten sich  fig. · ↗abtreten  fig. · aus dem Leben scheiden  fig. · ↗dahinscheiden  verhüllend · ↗davongehen  fig. · ↗entschlafen  fig., verhüllend · ↗fallen  militärisch · gehen  verhüllend · sanft entschlafen  verhüllend, fig. · seinen letzten Gang gehen  fig. · ↗sterben  Hauptform · uns verlassen  verhüllend · von der Bühne des Lebens abtreten  fig. · von uns gehen  fig. · über die Klinge springen (lassen)  salopp · (den) Arsch zukneifen  vulg., fig. · (den) Löffel abgeben  ugs., fig., salopp · (den) Weg allen Fleisches gehen  geh. · (seine) letzte Fahrt antreten  ugs., fig. · ↗dahingehen  geh., verhüllend · dahingerafft werden (von)  ugs. · den Geist aufgeben  ugs. · die Hufe hochreißen  derb, fig. · dran glauben (müssen)  ugs. · in die Grube fahren  ugs., fig. · ins Gras beißen  ugs., fig. · seinen Geist aufgeben  ugs. · vor seinen Richter treten  geh., fig. · vor seinen Schöpfer treten  geh., fig.
  • degenerativ · vergehend
Synonymgruppe
eingehen (Tiere) · ↗krepieren · ↗sterben · ↗verenden
Assoziationen
  • (die) Augen für immer schließen · (jemandem) schlägt die Stunde · (jemandes) letztes Stündlein hat geschlagen · ↗ableben · das Zeitliche segnen · den Tod erleiden · ↗erlöschen · in den letzten Zügen liegen · in die ewigen Jagdgründe eingehen · sein Leben aushauchen · sein Leben lassen · seinen Geist aushauchen · ↗verdämmern · ↗verscheiden · ↗versterben · ↗wegsterben  ●  (die) Reihen lichten sich  fig. · ↗abtreten  fig. · aus dem Leben scheiden  fig. · ↗dahinscheiden  verhüllend · ↗davongehen  fig. · ↗entschlafen  fig., verhüllend · ↗fallen  militärisch · gehen  verhüllend · sanft entschlafen  verhüllend, fig. · seinen letzten Gang gehen  fig. · ↗sterben  Hauptform · uns verlassen  verhüllend · von der Bühne des Lebens abtreten  fig. · von uns gehen  fig. · über die Klinge springen (lassen)  salopp · (den) Arsch zukneifen  vulg., fig. · (den) Löffel abgeben  ugs., fig., salopp · (den) Weg allen Fleisches gehen  geh. · (seine) letzte Fahrt antreten  ugs., fig. · ↗dahingehen  geh., verhüllend · dahingerafft werden (von)  ugs. · den Geist aufgeben  ugs. · die Hufe hochreißen  derb, fig. · dran glauben (müssen)  ugs. · in die Grube fahren  ugs., fig. · ins Gras beißen  ugs., fig. · seinen Geist aufgeben  ugs. · vor seinen Richter treten  geh., fig. · vor seinen Schöpfer treten  geh., fig.
Synonymgruppe
ankommen · eingehen (Sendung, Geldüberweisung) · ↗einlangen · zugestellt werden  ●  (seinen) Bestimmungsort erreichen  Amtsdeutsch · ↗(noch nicht / schon) da sein  ugs. · ↗kommen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) zusammenziehen · eingehen (Textilwäsche) · ↗einlaufen · kleiner werden · ↗schrumpfen
Synonymgruppe
aus dem Programm genommen werden (Sendung, Serie) · nicht fortgesetzt werden · nicht mehr produziert werden · nicht weitergeführt werden · vom Markt genommen werden (Zeitschriftentitel)  ●  eingehen (Zeitschrift, Serie)  fig. · eingestellt werden  Hauptform · vom Netz gehen (Internetseite)  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
aufgeben müssen · den Geschäftsbetrieb einstellen  ●  die Tore schließen müssen  fig. · (den) Stecker ziehen  ugs., fig. · ↗aufhören  ugs. · eingehen (Kleinbetriebe)  ugs., fig. · ↗zumachen (müssen)  ugs.
Assoziationen
  • aufgeben · ↗schließen  ●  ↗(aus dem Markt) ausscheiden  fachspr., Jargon · (seine) Pforten schließen  ugs. · ↗dichtmachen  ugs. · ↗zumachen  ugs.
  • aus dem Programm genommen werden (Sendung, Serie) · nicht fortgesetzt werden · nicht mehr produziert werden · nicht weitergeführt werden · vom Markt genommen werden (Zeitschriftentitel)  ●  eingehen (Zeitschrift, Serie)  fig. · eingestellt werden  Hauptform · vom Netz gehen (Internetseite)  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Angebot Annalen Anruf Antrag Anzeige Bedürfnis Beschwerde Bestellung Bewerbung Bündnis Ehe Einzelheit Forderung Geschichte Geschichtsbuch Hinweis Koalition Kompromiß Kooperation Notruf Partnerschaft Risiko Verbindung Verpflichtung Vorschlag Wagnis Wunsch ausführlich darauf gehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›eingehen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich will es nur machen, so lange ich bereit bin, diese Verpflichtung einzugehen.
Die Zeit, 28.06.2013 (online)
Jetzt mußte er aber das Risiko eingehen, das Heer einer tüchtigen militärischen Führung zu unterstellen.
Welles, C. Bradford: Die hellenistische Welt. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 4196
Sie weigert sich nur, auf die darin enthaltenen schwierigen Probleme einzugehen.
Gehlen, Arnold: Der Mensch, Berlin: Junker und Dünnhaupt 1940, S. 380
Es bleibt noch übrig, kurz auf die quantitative Bestimmung der übrigen Elemente einzugehen.
Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 376
Ich brauche gerade bei dieser größten Leistung des neuen Reiches nicht in Details einzugehen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1938]
Zitationshilfe
„eingehen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/eingehen>, abgerufen am 15.10.2019.

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