einbekennen

GrammatikVerb · bekennt ein, bekannte ein, hat einbekannt
Aussprache
Worttrennungein-be-ken-nen (computergeneriert)
Wortzerlegungein-bekennen
Wortbildung mit ›einbekennen‹ als Erstglied: ↗Einbekenntnis
eWDG, 1967

Bedeutung

österreichisch etw. gestehen, bekennen
Beispiele:
seine Schuld, ein Unrecht, Vergehen, das Motiv zur Tat, seine Ziele einbekennen
er hat es öffentlich einbekannt, dass ...
Ulrich hatte einmal einbekannt, daß er oft das liebe, was ihm mißfalle [MusilMann1205]

Thesaurus

Synonymgruppe
beichten · bekennen · ↗eingestehen · ↗einräumen · ↗gestehen · ↗offenbaren · ↗zugestehen  ●  einbekennen  österr. · ↗zugeben  Hauptform · herausrücken mit  ugs. · ↗konzedieren  geh.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

bekennen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einbekennen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seinen Freunden einbekannte er, daß er unfähig sei, außerhalb der Grenzen auf Dauer zu leben.
Die Zeit, 26.11.1982, Nr. 48
Dass eine der beiden Regierungsparteien nun auch noch einbekennt, für eine einzige Zeitung arbeiten zu wollen, passt ins Bild.
Die Zeit, 03.07.2008, Nr. 28
Es kommt selten vor, dass ein Dichter diesen Vorgang offen einbekennt und zugleich der skrupellosen Reflexion unterwirft.
Der Tagesspiegel, 03.09.1999
Steht der Folterer nicht vor dem Problem, daß er durch die Folterung schon einbekennt, daß er die Herrschaft über den Menschen unwiederbringlich verloren hat?
konkret, 1992
Das müsse man einbekennen können.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1938]
Zitationshilfe
„einbekennen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/einbekennen>, abgerufen am 17.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
einbeißen
einbeinig
Einbehaltung
einbehalten
einbegreifen
Einbekenntnis
Einbekennung
einberechnen
einberufen
Einberufene