zustatten v.
Fundstelle: Lfg. 6 (1933), Bd. XVI (1954), Sp. 847, Z. 20
mhd. zuostaten Lexer 3, 1188, mnd. tôstaden Schiller-Lübben 4, 592. zulassen: dasz keiner zu den kirchenämptern zugestattet werde, er sey denn von den patronen präsentiret Melanchthon 7, 262 Br.; dieweil die Dantzker so ungehorsam weren, solte er ihn auf der Weichsel nichts zustadten Grunau preuszische chr. 2, 144. im südw. und in der Schweiz Frisius 46ᵇ; 263ᵃ; 293ᵇ u. ö.: wa iemandt wer, der uns etwas leids zuͦstattete St. v. Gumpenberg meerfart (1561) 15ᵇ. —
adv
Fundstelle: Lfg. 6 (1933), Bd. XVI (1954), Sp. 847, Z. 29
z. kommen, s. th. 10, 2, 978. —
Zitationshilfe
„zustatten“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/zustatten>, abgerufen am 16.10.2019.

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