m
Fundstelle: Lfg. 15 (1918), Bd. XIII (1922), Sp. 2552, Z. 21
1) um einen sich vertiefenden mittelpunkt kreisende wassermasse, strudel, charybdis Diefenbach gl. 101ᵇ (ende 15. jahrh.), gurges Golius 64, vertex Maaler 486ᵇ: das mich ... die wasserwyrbel nit verschluckind Züricher bibel, ps. 68 (69), 16; es (das schiff) wäre aber durch einen unverhoften sturm in einen wasserwürbel getrieben worden pol. colica 248; weiszlichgrün kochende wasserwirbel H. v. Barth aus den nördl. Kalkalpen 466. auch 'wasserhose' allg. d. bibliothek 37, 69. Adelung: gerade über jenem wasserwirbel senkte sich eine wolke langsam herab J. G. Forster (1843) 1, 168. in vergleichen und bildern: also wird eine tugendsame hausmutter disz in acht nehmen, was der mann erwirbt, und also nicht ein wasserwirbel sey, der alles, was man hinein wirfft, also verschlinge v. Hohberg Georgica (1682) 1, 193; zur unverbesserlichen ... thorheit reden, heiszt saat in den kreisenden wasserwirbel säen v. Görres 5, 457. 2) beim tiefbohren mit diamanten das anschluszstück für den wasserzuführungsschlauch, auch drehkopf Lueger 3, 425. —
Zitationshilfe
„wasserwirbel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/wasserwirbel>, abgerufen am 24.08.2019.

Weitere Informationen …