vergeigen verb
Fundstelle: Lfg. 3 (1889), Bd. XII,I (1956), Sp. 404, Z. 38
geigend zu ende führen, mit geigen verbringen: ein nachkomme jenes närrischen musikanten, der am felsen beim Hallberge sein leben vergeigte. Auerbach dorfgesch. 4, 32;
dreifach haben sie mir gezeigt,
wenn das leben uns nachtet,
wie mans verraucht, verschläft, vergeigt
und es dreimal verachtet.
Lenau 160 Barthel.
Zitationshilfe
„vergeigen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/vergeigen>, abgerufen am 19.09.2019.

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