ungewöhnlich adj. adv.
Fundstelle: Lfg. 6 (1918), Bd. XI,III (1936), Sp. 932, Z. 61
gth. v. gewöhnlich. wie ags. (ungewunelîc, -lîce, -wynelîc) und ahd. (ungauuonlihho insolite ahd. gl. 1, 187, 15) bezeugung lehren, früher als sein gth. entwickelt (wird man sich doch erst am ungewöhnlichen des gewöhnlichen bewuszt); mhd. ungewon(e)lich, adj. (adv. fontes rer. Bohem. 3, 19, Tauler pred. 98, 17 V.); mnd. unbewonelik ungewohnt, ungewöhnlich, mnl. ongewoonlijc, -like; nl. (veraltet) ongewoonlijk; altschwed. ovanliker; schwed. ovanlig; dän. usædvanlig; onggeweinlech lux. 316ᵃ; Schmidt-Petersen setzt 149ᵇ ungiwönelk an. ungewonlichen, adv. (Tschudi chron. 1, 78; Maaler; s. gewöhnlichen) veraltet; im übrigen s. zu den formen gewöhnlich.
I.
'unbewohnbar, unwohnlich'; vgl. Riederer unter ungewohn, ags. ungewunlîc, ungewunigendlîc und mnl. ongewoontlijc solitudinarius: R. ... enthielt sich in den ungewonlichen velsen Stumpf chron. 318ᵃ; wir sehen das sehr viel land auff erden ungewöhnlich und ungebawet sein Faber thes. 372ᵃ; in den ungewohnlichsten wildtnussen Guarinonius 952; 10. veraltet.
II.
'der gewohnheit oder dem gewöhnlichen widersprechend, nicht gemäsz.' (mnl. auch 'ungewohnt' mit persönlichem subj. und abh. infinitiv; wb. 5, 756. vgl. var. zum ackermann a. B. 2, 7, hs. K.)
1)
gth. v. gewöhnlich II 1.
a)
prädicativ; mit näheren bestimmungen: das ist Habacuc gebet und gesang, zu trost den Jüden gemacht, aber mit seer verbrochenen worten, die uns Deutschen ungewonlich sind Luther 19, 435 W. (collectiv);
wan es dir dan ungwonlich (individuell) war,
was schiltst dus dan so hoͤnisch gar?
Fischart kehrab 225 H.;
es ist mir so u., eine angelehnte würde öffentlich zu behaupten Bettine Günderode 1, 260; wie in verliebten gedichten nicht u. vern. tadl. 1, 223; bei Herder 16, 511; in zeiten, wo I. A. Cramer nord. aufseher 1, 85; brauchen wir zum gewöhnlichen ... deswegen so viel kraft ..., weil für den eigentlichen menschen nichts ungewöhnlicher ... ist als armselige gewöhnlichkeit? Novalis Athenäum 1, 2, 79; mit abh. satz oder inf.: nach dem es ungewonlich war, das sich die 48 regenten mit den kirchen bekummerten Luther 18, 234, 27 W.; auch miszbilligend: ich finde es u. (auffallend), dasz sie ...; diewil aber die tuͤtsch sprach damalen nit gemein bruͤchig und ungewonlich was ze schreiben Tschudi chron. 1, 102; Lohenstein Arm. 2, 53ᵃ; um meine sachen nicht gar zu u. zu machen Logau 444; dies wort ist u. geworden Campe; ohne nähere bestimmungen: die orthographie meiner copie ist u. Göthe 41, 1, 229, 10 W.; accept ist u. handwb. d. staatswiss. 3, 28; dasz mulattinnen von jeder denkbaren fruchtbarkeit nicht u. (selten) seien Peschel völkerk. 9.
b)
beim attributiven gebrauch sind die bedeutungsunterschiede i. a. entwickelter.
α)
'ungewöhnlich, weil ungewohnt'; individuell: und füllten sich also mit dem ungewonlichen wyn Stainhöwel ber. fr. 175; fasten Lehman 3, 120; ein eigener, dem natürlichen menschen ungewöhnlicher zustand Göthe 22, 316, 7 W.; diese ungewöhnliche heiterkeit der tödtlich kranken Schiller 1, 168; collectiv: mit ongewonlichem gesang in der pfarkirchen W. Königstein tageb. 101; es war aber solcher stall an einem ungewöhnlichen orthe, darzu man nicht viel wandert B. Hertzog schiltw. E v; jenem künstler, der ... auch die ungewöhnlichsten gegenstände ... zu behandeln versteht Börne 2, 87; allgemein objectiv: zu ungewonlicher zyt, an ungewonlicher statt Riederer d IIIᵃ; weg Göthe 24, 67, 7 W.; bei einem nicht mehr ungewöhnlichen ereignisz Ebner-Eschenbach 4, 268; mit näheren bestimmungen: eine in Schweden ungewöhnliche sache Chemnitz 2, 10; hier Lohenstein Ibrahim 4; bey uns Ayrenhoff 6, 82, 29 u. s. w.
β)
'rechtlicher gewohnheit nicht gemäsz, unerlaubt': auch sollen wir khain ungewonliche steur nicht auflegen (1342) Brandis landesh. v. Tirol 55; tod Füetrer Bayr. chron. 123; gesetz A. v. Eyb sp. d. sitten O IVᵃ; lere B. v. Chiemsee 9; weeg und steeg, kaufmanschaft, zeit, hörner öst. weist. 6, 24, 17 u. o.; 10, 118, 21; 115, 1; 1, 284, 23; 195, 23 u. s. w.; anno 643 war C. ... auff ein new ongwonliche weisz keyser erwelt S. Franck chron. Germ. (1538) 62ᵃ; abolita ungewonlich ding Melber a 2ᵇ; richterstul Lohenstein Arm. 1, 19ᵇ; richter; ein schulen sonst ungewöhnliches recht Nicolai reise 2, 323; verfassung Niebuhr röm. gesch. 1, 263; gewinn handwb. d. staatswiss. 7, 602; 'regulär': die gewöhnlichen und ungewöhnlichen kosten der schiffahrt handelsgesetzb. § 621, 2. der normative begriff dringt auch auszerhalb der rechtsspr. durch: ein ungewönliche odder unvolkomene quint M. Agricola mus. choralis (1533) D Iᵇ; von krystallen F. Th. v. Schubert verm. schr. 4, 203; laufbahn G. Keller 2, 140; begann ich ja die ersteigung von einer im Karwendel - gebirge überhaupt ungewöhnlichen seite H. v. Barth kalkalpen 442. vgl. ζ.
γ)
'ungebräuchlich, unüblich', sowohl von veraltetem wie von gewagt neuem: lut des nachvolgenden briefs, den ich von der alten ungewonlichen tuͤtschen art ze schriben diss orts ingestellt hab Tschudi chron. 1, 172; habit Grimmelshausen 4, 610, 6 Keller; die ungewöhnlichsten griffe Mattheson kl. generalbaszschule 220; veraltete und ungewöhnliche wörter wieder aufleben zu lassen Gottsched d. neueste 8, 36; fügungen Schönaich ästh. 109, 8 K.; einem in Rügen ganz ungewöhnlichen worte E. M. Arndt 1, 72; auf diesem heute nicht mehr ungewöhnlichen wege zeitung.
δ)
'vom gewöhnlichen abweichend, selten, neu, darum nicht leicht zu deuten, unerklärlich, merkwürdig, auffallend, bemerkenswerth': wiewol dis evangelium ein ungewonlich predigt ist fur die einfeltigen Luther 15, 798, 14 W.; woher ... dieses ungewöhnliche trawren käme Zinkgref apophth. (1628) 166; solche seltene und ungewöhnliche extra ordinari glücks-stücke Grimmelshausen 2, 329, 22 Keller; licht Weise erznarren 46 ndr.; geräusch Holtei vierzig j. 1, 42. der endzweck seines ungewöhnlichen aufenthalts bei uns Göthe 22, 301, 14 W.; dinge .. die von einer weit ungewöhnlicheren art sind Bode Thom. Jones 1, 18.
ε)
'seltsam, wunderbar, übernatürlich, unheimlich, grauenerregend, fürchterlich': sy ... gewar wurden an dem hymel ains ungewonlichen sterens heil. leben wintert. (1471) 150ᵇ; wann es was ein solchs ungewondlichs edels ding allen die das sahen legend d. h. v. Francisci (1512) n 8ᵇ; gestalt Luther 23, 10 W.; menschen S. Franck s. gewöhnlich sp. 6630; thier Wirsung artzneyb. 704ᵈ; was ungewohnlich und übernatürlich ist, das schreckt leut und vieh Petri Z z 5ᵃ; gesang des geistes Grimm sagen 1, 56.
ζ)
'regelwidrig, verunstaltet, abnorm, irregulär' (vgl.β): er sey blind, lahm, mit einer seltzamen nasen, mit ungewöhnlichem gelied 3. Mos. 21, 18; lufft S. Franck chron. Germ. (1538) 177ᵃ; bluten Wirsung (1588) 119 d; schwärtze Sebiz feldb. 115; arten Rein. Fuchs (1650) 375; eine ungewöhnliche begebenheit in der natur Chr. Wolff v. gott 340; jeden ungewöhnlichen geistigen zustand Arnim 8, 44.
η)
'ungereimt': absurdus Diefenbach gl. 6; ungeschmackte ungewohnliche reden Moscherosch cura 136 ndr.; geberden Chr. Weise überfl. ged. 181 ndr., vgl. städtechr. 2, 149 unter unchristlich 2 sp. 404; einige vielen paradox und u. scheinende fragen Arnold ketzerhist. 19. veraltet oder zum farblosen euphemismus verblaszt.
c)
adv.: ahd. gl. 1, 187, 15;
das di iuncfrowen manlich
daz ros retin ungewonlich
Fontes rer. Bohem. 3, 119;
ausforschen paraclesis C 4ᵃ; beschatzen Tschudi chron. 1, 78; wenn die hunde so u. und gräszlich heulen Prätorius phil. colus 94; weinen Hoffmannswaldau-Neukirch 3, 222;
ungewöhnlich hat der schlaf Hermanns glieder eingenommen
Schönaich Hermann 16;
verlängern Wieland Ag. 1, 22; färben Göthe gespr. 8, 353; brauchen Kinderling rein. 412; so schweift der andere (J. Paul) überall aufs ungewöhnlichste aus Gervinus gesch. d. d. dicht. 5, 204; vgl.auf ungewöhnliche weise Stilling 3, 222; O. Jahn Mozart 3, 124; auf ungewöhnlichem (ζ) wege Pückler briefw. 1, 340; ungewöhnlicherweise.
d)
substantiviert: was ungewönlichs sehen Barth weibersp. Z VIᵃ; etwas übernatürlich- und ohngewohnliches Cario hall- u. thonkunst 142; nichts ungewöhnlichs Lehman 1, 129; nichts ungewöhnlichers Zinzendorf Socrates 19, 88; das ungewöhnlichste Lessing 3, 12 (Nathan I 2, 223); das ungewöhnliche einiger redensarten Laroche Sternheim vorr. xvii.
2)
gth. v. gewöhnlich II 2, steigernd, 'auszergewöhnlich, auszerordentlich'; vgl. ungemein II. mystik (vgl. Tauler pred. 98, 25, 17 V. unten und c) und romantik sind in unserm falle nicht entscheidend maszgebend gewesen, wie für gewöhnlich sp. 6631 angenommen ist; sondern die steigernde bed. ist organisch aus der erfahrung hervorgegangen, dasz das auszerordentliche, bedeutende, insofern es selten ist oder sich nicht oft wiederholt, dem gewöhnlichen und gewohnten widerspricht. vgl. das verhältnis des seltenen zum bedeutenden bei Göthe 23, 33 W. unter gewöhnlich sp. 6632. rein formal steigernd wird u. kaum, fast immer bleibt noch etwas von der bed. II 1 übrig, woraus sich erklärt, dasz der superl. (die ungewöhnlichste wirkung u. ä.) noch nicht recht eingebürgert ist (eher im wortspiel wie bei M. v. Ebner-Eschenbach unten, oder im gs. bei Schiller unter a) und lieber durch umschreibung (eine ganz, recht, durchaus ... ungewöhnliche wirkung) ersetzt wird. vgl. gewöhnlich sp. 6630. zum übergang: ein ungewöhnlicher feyertag solemnis et status dies festus Frisch 2, 456ᵃ;
sie that ihn nicht an gwonlich pein,
sondern ...
Holtzwart-Fischart flöhh. 846 s. gewöhnlich sp. 6619;
mit ungewonlichem lust zum essen und trincken Gäbelkover artzneyb. 2, 33; schein Weckherlin 1, 226, 18;
ein ungewöhnlich werck
gebiehrt auch ungewohnte ehren
J. V. Pietsch 243;
wenn jemals ... eine auszerordentliche freude eine ganz ungewöhnliche wirkung hervorzubringen vermögend gewesen Gottsched d. neueste 2, 77; eine ungewöhnliche erschütterung der seele Schiller 4, 164; kraft Körner 2, 75; gedanken (ironisch 'erhaben über die gedankenwelt des schulmeisters') Immermann 2, 113; zusammenspiel (wegen seiner vollkommenheit) O. Jahn Mozart 3, 10; einnahmen 4, 144; alter Roszmäszler wald 204; üppigkeit Allmers marschenb. 1, 2, 107; gewicht Bücher arb. u. rhythmus 156². grosz (stark u. ä.) und u. verbinden sich, ohne dasz eins das andere überflüssig machte: diser groszen ungewonlichen troste Tauler pred. 98, 25 V.; die Gallier haben ein grosz ungewonlich pfund wöllen haben Stumpf chron. 153ᵃ; Spangenberg Henneb. chron. (1599) 110; auf irgend einen ungewöhnlichen und groszen gegenstand Zimmermann eins. 1, xiii; ein groszes und ungewöhnliches wohlwollen G. Keller 4, 41. miszbilligung ist nicht ausgeschlossen, und negative ausdrücke werden ebensogut gesteigert als positive: ungewöhnliche (übertriebene) ehre hat betrogen oder wil es noch thun P. Winckler 2000 gedancken (1685) H xᵃ; diesem hasse verdankte das übrige gesindel ungewöhnliche nachsicht Holtei erz. schr. 5, 124; eine unerträgliche, ungewönliche sonnenhitze Kramer (1702) 2, 840ᵇ; eine ungewöhnliche last Bodmer samml. crit. p. schr. 1, 15; pfuscherei, unklarheit, unfähigkeit u. dgl.
a)
attributiv; von sachen; am reinsten bei zahl- und maszbestimmungen und solchen begriffen ausgeprägt, die für sich schon hohe eigenschaft, einen hohen grad, etwas hervorragendes bezeichnen z. b. einem helden der Saracenen ungewonlicher groͤsz S. Franck chron. Germ. (1538) 73ᵃ; J. P. Hebel 2, 25, 17 B.; massen konsumirten weines Gaudy 13, 84; grad von einsicht Jhering geist 2, 1, 30; digniteten Nas antip. 1, 80ᵃ; stärk Abr. a St. Clara mercks Wien 66; vollkommenheit Mörike 3, 20; glanz (übertragen) Nitzsch d. stud. 245; aufschwung Liebig chem. br. 1, 102; wichtigkeit Bismarck pol. red. 4, 144. von personen nicht alt und früher durch nicht gewöhnlich (s. d. sp. 6631, 6633), kein gewöhnlicher u. s. f. ersetzt: die philosophische muse ist auch darin ein ungewöhnliches weib, dasz sie ohne empfindlichkeit ist Justi Winckelmann 2, 2, 109; auch der ungewöhnlichste mensch ist gehalten, seine ganz gewöhnliche schuldigkeit zu thun M. v. Ebner-Eschenbach; der gewöhnliche bürger findet nämlich, wenn er den versuch wagt, das meiste, was bei uns gedruckt wird, noch zu hoch, die ungewöhnlichen (gesellschaftlich und wirtschaftlich aus der masse heraustretend, honoratioren) aber, die in reichthum und üppigkeit leben, stellen selbst den versuch nicht an Steub wand. 54. unterscheide ein ganz ungewöhnlicher und ein etwas ungewöhnlicher gelehrter (II 1 b δ—ζ). von persönlichen eigenschaften:
der mensch besitzt den ungewöhnlichsten
charakter oder keinen
Schiller 5, 2, 297.
b)
prädicativ: der zulauf war u. Schiller 3, 583; er mochte thun oder lassen, was er wollte, alles wurde als u. und nobel ausgelegt G. Keller 5, 27.
c)
das adv., bes. zur begriffssteigerung bei adj., part.-adj. und adv. wird erst seit dem 17. jh. üblich (älteres z. B. spise ... die ist so ungewonliche suͤsze Tauler pred. 98, 17 V. scheint nicht rein steigernd [vgl. van einigher onghewoonliker zoetheit mnl. wb. 5, 757], der seln ungwönlich stolz unart Schade sat. 1, 127 adjectiv; auch später ward u. oft nicht als blosze steigerung empfunden z. b. der sommer war sehr und u. heisz Göthe IV 8, 254 W.; an u. treibender bewegung Schiller 12 135):
.. wurd er gantz ungewöhnlich froh
Hoffmannswaldau-Neukirch 7, 9;
es ist u. heisz, kalt Kramer (1702) 2, 1323ᵃ; hart Wieland Ag. 2, 205; viele Schleiermacher II 4, 159; wenig Fontane I 5, 123; ein u. hoher schaden bgb. 254, 2; ein ihr u. zugethanes mädchen Heinse 2, 202; u. angestrengt Ranke 1, 320; belebt G. Keller 2, 76; u. gewöhnlich Hanslick unter gewöhnlich sp. 6632.
d)
substantiviert: des weisen stolz befriedigt sich nur im ungewöhnlichen Klinger neues theater 2, 117; das ungewöhnliche und auszerordentliche Gervinus gesch. d. d. dicht. 5, 175; mittelmäszigkeiten ... zu deren bildung das ungewöhnlichste geschehen war 5, 412. die üblichsten begriffsverwandten bilden ihrer stärke nach die reihe: auszerordentlich, auszergewöhnlich, ungewöhnlich, ungemein. Sanders syn. (1882) 38. — dazu ungewöhnlichkeit, f., gth. der gewöhnlichkeit. mhd. ungewonlichkeit schlechter brauch, unsitte Jelinek 770; mnl. ongewoonlijcheit dissuetudo, ohne belege; schwed. ovanlighet; dän. usædvanlighed. vgl. ungewohnheit: inusitatio unübung, daz man sich nit übt, ungewonlichkeit, qua quis non exercet se in Christo voc. pred. (1486) O 7ᵇ, vielleicht auf ungiwoniheite der Bamberger beichte 143, 34 Steinmeyer licht werfend; veraltet. was zu letzt die gebräuchlichkeit oder u. belanget ... Prätorius Blockesb. verr. 293; insolentia Stieler, Dentzler; wie würde die blosze u. der sache aufmerksam machen! Wieland I 2, 451; diesem wetter, dessen u. ihn ... fesselte Hippel kreuz- u. querz. 1, 234; zu so speziellen bildern regt das trio durch die u. an R. Schumann 1, 293; concret eine u. Bahrdt gesch. s. lebens 2, 151; jede u. Fr. L. Jahn 1, 137; der pförtner, schon überbeschäftigt mit ungewöhnlichkeiten, muszte nicht wenig erstaunt sein, einen mann hinauszulassen, den er nicht herein gelassen hatte Laube 2, 163. —
Zitationshilfe
„ungewöhnlich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/ungew%C3%B6hnlich>, abgerufen am 22.05.2019.

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