f.
Fundstelle: Lfg. 4 (1935), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 608, Z. 3
halle in bädern, in der die kurgäste das heilwasser trinken: die malerei in der Badner trinkhalle jahrb. d. Grillparzerges. 6, 245; über der trinkhalle zu Baden die zur labenden nymphe aufsteigenden kranken Fr. Th. Vischer ästhetik (1846) 3, 451. auch mehrfach anders: trinkhalle eines (germanischen) häuptlings G. Freytag (1886) 17, 31; (eine) bieranstalt mit weitläufigen kellereien, trinkhallen und terassen G. Keller (1889) 4, 201; (im vorhof der moschee) räume zur aufnahme der pilger, ... badeanstalten und trinkhallen Lueger lex. d. ges. technik 1, 419. das wort ist ins französische entlehnt: trinkhall trinkhalle, selter-, sodawasserbude Sachs-Villatte²⁰ 2, 1563. —
Zitationshilfe
„trinkhalle“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/trinkhalle>, abgerufen am 20.06.2019.

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