treffend adj.
Fundstelle: Lfg. 10 (1935), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 1667, Z. 18
'richtig, wahr, tüchtig'. part. präs. von treffen, seit der zweiten hälfte des 18. jh. erstarrt. die entfernung vom vb. finitum entsteht, wenn dem part. das sonst bei treffen fast allgemeine accusativobject nicht zugefügt wird. doch geht die beziehung zum vb. für das natürliche sprachgefühl, im gegensatz zu trefflich, nie verloren.
1)
noch in gröszter nähe zum vb., doch ohne accusativobject, in der concreten bedeutung des vb. (vgl. besonders I B 1):
'dankt mit dem tod ihm',
ruft Prothoe, 'wenn er vom platz nicht weicht:
den treffendsten der pfeile über ihn!'
H. v. Kleist 2, 70 E. Schmidt;
als ihr gemahl fortfuhr, treffende pfeile auf jugend und unerfahrenheit loszudrücken und ... zu spotten Göthe 18, 107 W.;
in seiner hand den güldnen zepterstab,
umwunden mit des fernhin treffenden
Apoll geweihter inful
Bürger w. 142 Bohtz;
mit seiner gezogenen, sicher treffenden büchse G. Keller ges. w. 6, 145; die siegreiche masse der kaiserlichen war ... erst hier durch das treffende gewehrfeuer ... aufgehalten worden H. Laube ges. schr. 15, 388;
wie kriegsgefährte den schützen deckt
mit dem schild, so sie der augen treffende pfeilgewalt
Göthe 50, 326 W.;
in welcher (farce) Göthen in seinem ton, aber mit mehr treffenden hieben begegnet wird Bodmer in Göthejahrb. 5, 197; übertragen wie treffen II A und D: nein, gelinder deinen vorwurf einzurichten, und doch treffender, war unmöglich A. G. Meiszner Alcibiades (1781) 1, 281; dagegen mit object und also in voller verbaler kraft: soweit die regierung einen sie treffenden vorwurf anerkennen könne, werde sie suchen, sich ihm zu entziehen Bismarck polit. reden 2, 45 Kohl; in vereinzelten concreten anwendungen des vb.: wie der kühne gemsjäger ... mit treffendem sprung ... das wild ereilend Bettine Günderode (1840) 2, 86;
da dringen die strahlen der sonne
treffend herein
Göthe 11, 333 W.
2)
der ausgebreitete gebrauch des adjectivähnlichen part. beruht auf treffen 'in geistiger tätigkeit das wahre, richtige finden, richtig urteilen' u. s. w. (III A).
a)
attributiv.
α)
dem verbalen gebrauch am nächsten stehend, besonders in der art der subjecte. von den handelnden menschen: die grose erfahrungen und der richtige verstand Pirkners machten ihn zu einem der treffendesten und lehrreichsten musikalischen kunstrichter Chr. F. D. Schubart leben u. gesinn. 1, 178;
im reden vor dem volk
war jener aufgeschürzt und kurz, doch scharf;
nicht wortvoll, doch im ausdruck treffend stets
Bürger 1, 153 Bohtz;
Lafontaine ... in seinen paar eignen erzählungen ... ich finde ihn wahr — psychologisch — treffend Caroline (1871) 1, 103 G. Waitz. häufig vom tätigen geist des menschen: ihr geist war fein und treffend, ihr gedächtnis so wohl ausgeziert und ihr gemüth so schön Göthe 24, 82 W.; sie antwortete mit treffendem geist: die kriegsleute werden streiten, dann wird gott den sieg geben Ranke 8, 44; dagegen mit object: alle guten gaben der natur waren ihm ... zu theil geworden: ... ein das nothwendige mit sicherem gefühle treffender geist ebda 1, 235; jedermann verehrte in Kannitz ... den umfassenden, zum ziel treffenden geist, den er bei jeder gelegenheit an den tag legte ebda 31/32, 36. so mannigfach: mit jenem jedesmal richtig treffenden verstande ... begabt, der weibern dieser art stets eigen E. Th. A. Hoffmann 14, 155 Grisebach; es ist eine eigenthümlichkeit desselben, ... treffenden scharfsinn mit der unschuldigsten begränztheit zu vereinigen Caroline (1871) 1, 69 G. Waitz; in ihrem urtheil über Corinna hat mich ihr treffender geradsinn abermals sehr gefreut Göthe IV 19, 398 W.; wir ehren im unerreichbaren Shakespeare den kühnsten dichterflug und den treffendsten wahrheitssinn J. G. Forster sämtl. schr. 3, 31; dem praktischen treffenden sinn, der seine absichten erreichte, was an sich nothwendig war, kam die ... klugheit zu hülfe Ranke 1, 55; ähnlich vom blick:
sein treffendes auge
heftete sich unverwandt auf Jesus, und funkelte rache
Klopstock Messias (1780) 184;
zum theil beruht diese wirkung auf dem treffenden blick für das, was in solcher unbehülflichkeit wirklich komisch ist O. Jahn Mozart 3, 341. — mehr wie treffen II D: dasz er ihre geschraubten schmeicheleyen denk ich mit lauter treffendem witz erwiederte U. Bräker s. schr. (1789) 2, 280; wie er dann durch treffenden wiz entzückt H. P. Sturz schr. 1, 70; ja, ein treffendes witzwort, was gegen mich selbst gerichtet ... beschämt mich jahre lang fürst Pückler briefw. u. tageb. 4, 29; wegen der dreisten und treffenden satyren auf alle stände Zimmermann über d. einsamkeit 3, 508; in den mundwinkeln lag treffende, aber nie vorsätzlich verwundende satire ... verborgen G. Keller ges. w. 6, 147; jene ganze bitterkeit ... ergoss er in seine schriften ... mit treffender, unerschöpflicher laune Ranke 1, 177; oft fordert der gegenstand nur eine leichte anspielung auf eine schon bekannte geschichte, oft einen spitzigen und treffenden wink, oft eine sanfte und versteckte lehre Möser s. w. 3, 153; Theodorichs angriff (bei einer anklage) war kühn und treffend J. A. Fessler Abälard u. Heloisa (1806) 2, 41; ähnlich, aber mit object: oft findet man ... die predigt ... auf sich so passend und treffend J. M. Miller predigten f. landvolk (1776) 2, 230. — die nähe zum vb. scheint geringer, wenn die beziehungswörter des part. nicht oder nur ausnahmsweise subjecte zu treffen sein können, doch liegt meist nur enallage des adj. vor:
o so flamme den geist deiner verehrer an,
dasz ihr treffender kiel, dasz ihr beredter mund ...
deine freundinn verewigen
Denis lieder Sineds 132;
hängt grösztentheils vom richtig treffenden spiele fähiger schauspieler ab G. Stephanie sämtl. lustsp. (1771) vorrede 5; einige junge buchhalter oder gelehrte spielten bratsche, cello oder entwickelten guttreffende stimmen Gutzkow zauberer v. Rom 1 (1858) 274; die szene im garten ... ist ein wahres gemälde der weiblichen natur und ungemein treffend für die drangvolle situation Schiller 2, 366 G.
β)
in stärkerer unabhängigkeit vom vb. finitum, indem das ins auge gefaszte object allgemeiner und blasser ist, etwa 'die wahrheit treffend', von geistigen leistungen: sie waren mit seiner herzhaftigkeit und seinen treffenden antworten ... sehr zufrieden J. M. Miller Siegwart (1777) 1, 161; der sicherste instinct gab Frieda die treffendsten antworten Gutzkow ges. w. 3, 220; seine urtheile waren ... treffend, ohne lieblos zu sein Göthe 22, 103 W.; Claudius urtheil wird nach jedes unbefangenen menschen empfindung immer das treffendste sein J. G. Forster s. schr. 7, 156; seine musikalische bibliothek enthält funken der treffendsten bemerkungen Chr. F. D. Schubart ästhetik d. tonk. 234; gute und treffende bemerkungen Fichte s. w. 1, 24; sie ... wird dir ihren unterricht jedesmal mit wenigen aber treffenden worten ertheilen U. Bräker s. schr. 2, 129; indem er zugleich die pharisäischen Susannenbrüder durch ein treffendes wort in die flucht schlägt Göthe IV 40, 219 W.; unter allen grammatischen kunstwörtern ist dieses noch eines der treffendsten und schicklichsten Adelung umständl. lehrgebäude 2, 35; was meynen sie denn, mein schönstes fräulein? welcher ausdruck däucht ihnen wohl der treffendste? Kretschmann s. w. (1784) 3, 46; ich fand diese bezeichnung auszerordentlich treffend Bismarck ged. u. erinn. 2, 316 volksausg.; er (der angegriffene gelehrte) musz abwehren mit treffendem sachbeweis J. H. Voss antisymb. 2, 3; dasz wer dich von auszen nur sieht, über dein inneres keinen treffenden bericht kann erstatten Bettine Günderode (1840) 2, 115; durch seine ernste und treffende würdigung des echten imponierte dieser Römer den höfen des ostens Mommsen röm. gesch.⁶ 2, 83; sie (die gedichte) sind sehr artig, besonders das theil des dichters ganz allerliebst, wahr, treffend und tröstlich Göthe IV 10, 317 W.hierher meistens das treffende 'das wahre', dem vb. teils näher (α), teils auch ferner (γ): (ist) kaum etwas treffenders auch zu unsrer zeit gegen die gattung von philosophen gesagt worden Herder 12, 80 S.; um ihm zu sagen, wie viel treffendes er mir in seiner rede zugewendet hat fürst Pückler briefw. u. tageb. 1, 167; der gedanke ... hat in der zusammenstellung beider sätze etwas so treffendes Herder 16, 368 S.; sondern, ich habe von herrn Angelus gelernt ... nicht der mode nachzulaufen, sondern das treffende zu tun Peter Dörfler um d. kommende geschlecht (1932) 199; nichts kann treffender seyn, nichts zu lehrreichern beobachtungen veranlassen, als das unglück (der verschwörer) ... nach der anführung des dichters zu übersehen Gerstenberg schlesw. literaturbr. 162 lit. denkm. 29; alles was kräftig, treffend und gross ist in dem leben handelnder oder liebender menschen, ... ist eingebung jenes weltgeistes Athenäum 2, 17. — in spezielleren anwendungen wird ein object schärfer ins auge gefaszt, wodurch die nähe zum vb. gröszer wird:
alle völker verehren
deine treffende wahl des kurzen rühmlichen lebens
Göthe 50, 289 W.;
sein wort, er sehe wohl, er sei noch nicht könig von Frankreich, ... drückt ein treffendes gefühl seiner lage aus Ranke 9, 22; (seine worte) erklärten auf die treffendste weise das geheimnis eines fehlers in der anordnung Mörike ges. w. 3, 10. vom beispiel, citat u. s. w., das das gemeinte, die wahrheit, gut trifft: lebensart ist geschick, schwere sachen leicht vorzutragen, durch treffende beyspiele sie erleichtern v. Hippel lebensläufe 1, 402; der gang des menschenlebens überhaupt ist das treffendste beispiel W. v. Humboldt ges. schr. 1, 84; er war in der bibel vollkommen zu hause und die treffendsten sprüche stellten sich ihm von selber dar Ranke 1, 382; und allerdings war es eines der treffendsten wortspiele des zufalls, dasz ... durch einen druckfehler daraus eine 'elende' armee gemacht war Häusser deutsche gesch. 1, 105; ähnlich vom gut passenden namen: neutralität! die neue zeit hat ... einen treffenderen namen für dieses zwittergefühl briefe von u. an Herwegh 167; mit wie schönen treffenden namen (sind) glieder und wirkungen bezeichnet Herder 9, 287 S.
γ)
in stärkster betonung des adjectivischen charakters, ganz ohne oder mit nur schwachem blick auf ein accusativobject, das beziehungswort nur in geringstem masze als subject von treffen möglich: die gewalt des genies, die dazu gehören mag, ein schönpflästerchen an seinen rechten ort zu legen, ein treffendes band zu wählen Thom. Abbt verm. w. 1, 21; dasz es unsern vorfahren an treffenden ansichten der natur nie gefehlt habe Göthe II 3, 7 W.; der Tasso giebt den treffenden beleg, dass Goethe das drama zu sehr verinnerlichte O. Ludwig ges. schr. 5, 320; die einheit war nur das product eines augenblicks, glücklicher siege und rascher, treffender politik Ranke 3, 218; von seinem geringen sprachschatze ... machte er oft den treffendsten gebrauch H. Seidel Leberecht Hühnchen (1899) 119; durch aufmerksamkeit und treffendes einschreiten gelang es ihm nach und nach, eine ... anzahl von bisthümern nach seinem wunsche besetzt zu sehen Ranke 1, 102; woher nahm Cicero die schönsten, treffendsten gründe seiner beredsamkeit her? Herder 30, 81 S.; keiner (hat) so glücklich, wie er (Rafael) jeden gegenstand von der besten und treffendsten seite aufzufassen und darzustellen gewuszt Heinr. Meyer kl. schr. z. kunst 193 lit.-denkm. häufig in enallage, dann dem sinn von 'getroffen' gleichkommend: er zeichnet den charakter ihres (der Griechen) kunstgenies, ihres geschmacks und ihrer werke in acht versen, mit flüchtiger hand, aber mit der treffendsten wahrheit Wieland Horazens briefe (1790) 2, 42;
zweierlei arten gibt es, die treffende wahrheit zu sagen:
öffentlich immer dem volk, immer dem fürsten geheim
Göthe 1, 356 W.;
wie man denn kaum eine treffendere wahrheit finden kann als die, ... dasz geschichte und sprachbildung sich ablösende thätigkeiten des menschlichen geistes sind Avé-Lallement gaunertum 3, 57; die ersteren (moralisten) ... haben einzelne seiten mit treffender richtigkeit, nirgends ... ganze charaktere ... gezeichnet W. v. Humboldt ges. schr. 2, 52. treffendes bild 'nach der natur getroffenes' und 'seinen gegenstand wiedergebendes, treffendes', s.treffen III A 2 a α: ich habe versucht, von einem miszmenschen dieser art ein treffendes lebendiges konterfey hinzuwerffen Schiller 2, 9 G.; einst sagte sie, sie habe ein treffendes portrait von ihnen gemacht fürst Pückler briefw. u. tageb. 1, 208; treffend ist die ähnlichkeit deines bildes, geehrtes publikum L. A. v. Arnim trösteinsamkeit vorrede 7 Pfaff; diese treffende ähnlichkeit der gestalt mit ihrem verstorbenen freunde Schiller 4, 252 G. anders mit stärker verbalem charakter:
ein treffend bild von diesem leben,
ein maskenball hat dich zur freundin mir gegeben
ebda 4, 180;
(der) seinen stolz in den übertriebensten, ebenso geschmacklosen als lächerlichen luxus setzte, wovon uns Ammian Marcellin ein so treffendes bild hinterlassen M. I. Schmidt gesch. d. Deutschen 1, 120; es fällt mir wie schuppen von den augen — sagt da die volksrede in treffendstem bilde R. Hildebrand sprachunterricht (1867) 156. wieder im sinne von 'getroffen': solche treffende züge (des schattenspiels) sind es, die den wahren künstler über die gemeinen werkmeister erheben journal von Tiefurt (1781) 24; wird die lat., deutsche und niederl. dichtung an menge der fabeln, wie an einzelnen treffenden zügen von der französ. überboten Jac. Grimm Reinhart fuchs vorrede (1834) 139; diese briefe sind nicht das werk eines hohen poetischen genius: aber sie haben wahrheit, grobe, starke, treffende züge Ranke 1, 108.
b)
in adverbieller stellung ist der verbale charakter naturgemäsz stärker; meist neben verben des sagens, schilderns u. s. w.:
den gedanken, die empfindung treffend, und mit kraft,
mit wendungen der kühnheit, zu sagen!
Klopstock oden 1, 200 Muncker-Pawel;
wie Hebbel unvergleichlich treffend sagt O. Ludwig ges. schr. 5, 59;
(er) bestimmt das unbestimmte, schränkt es ein,
benennt es treffend!
Göthe 3, 98 W.;
Seneca, indem er sehr treffend von der problematischen erniedrigung des Aetna spricht, sagt A. v. Humboldt kosmos 1, 452; das ... sich in der obersächsischen mundart würde bestimmter, anschaulicher, treffender und richtiger haben ausdrücken lassen Adelung magazin 2, 2, 20; ich erinnere mich noch gar wohl der zeit, die sie so treffend schildern Göthe IV 38, 132 W.; treffender kann der hündische Rheinbundsgeist ... gar nicht geschildert werden Dahlmann an Gervinus 2, 198 Ippel; jene sonderbare mischung kaiserlicher und kleinstaatlicher gedanken, welche Stein am treffendsten bezeichnete, wenn er von dem 'exföderalisten' Gagern sprach Treitschke hist. u. polit. aufs. 1, 146; (er) schrieb treffend: 'dieser unruhige staatsmann, dem es gleichgültig ist, welcher sache er seine talente widmet Treitschke deutsche gesch. 1, 617; eine köchinn ..., der man einige erinnerungen gegen die heillose menge ihrer bräutigamme machte, und die darauf sehr treffend erwiederte Zimmermann über d. einsamkeit 1, 26. mannigfach in ähnlicher anwendung: treffend hebt Laband ... hervor, dasz es erforderlich sei, zwei begriffe auseinanderzuhalten Luschin v. Ebengreuth münzk. u. geldgesch. 197; im einzelnen wurden mir zwar viele treffend entwickelte nebenideen zugestanden K. L. v. Haller restaur. d. staatswiss. 1 (1816) xxxix; treffend und scharf zu urtheilen war ihm gegeben Göthe 28, 95 W.; er hat gereist und studirt und blickt frey und treffend in der welt umher ebda IV 10, 361; die ... capitel will ich machen. kurz genug und wills gott bündig und treffend, das ist alles ebda IV 3, 5; was aber unseres erachtens durch den ausdruck ... am treffendsten übersetzt ist Fichte s. w. 5, 480; obwol nun mit dieser benennung treffend alle stammverwandten, auf unsere þiuda bezüglichen und ihr angehörigen sprachen ausgezeichnet werden können Jac. Grimm, s. oben teil 1, vorrede xiv; höchst treffend ist daher im deutschen der inbegriff alles materiellen wirklichkeit genannt Schopenhauer 1, 40 Grisebach. in der bildenden kunst (III A 2): kein maler könnte dich treffender schildern v. Ayrenhoff w. 2, 343; sie trachteten nicht nur den begriff des gegenstandes treffend wahr nachzubilden Göthe 49, 213 W.;
wie Raphael bildete, Gluck
mit dem tone vereinte den ton, so vollendete der dichter,
mehr noch, treffender noch, wenn es freude gilt!
Klopstock oden 2, 14 Muncker-Pawel;
auch mit sachlichem beziehungswort: die bezeichnung der clientel, so treffend sie ... das verhältnis bezeichnet Mommsen röm. gesch. 1 (1856) 390; einige anmerkungen ... die ihrer meinung nach die unschuld ihres mannes so treffend bewiesen Nicolai Seb. Nothanker 1 (1773) 41; wie lebendig um jene zeit die erinnerung des alterthums in Italien wurde, beweist am treffendsten die revolution K. F. Eichhorn deutsche staats- u. rechtsgesch. (1821) 2, 198. — treffen IV B 2 'übereinstimmen' nahe: sehr genaue beschreibung, die mit den nachrichten der Portugisen ... auf das treffendste übereinstimmen Ritter erdkunde 1, 179.
Zitationshilfe
„treffend“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/treffend>, abgerufen am 20.07.2019.

Weitere Informationen …