suitier m.
Fundstelle: Lfg. 7 (1937), Bd. X,IV (1942), Sp. 1039, Z. 56
einer, der suiten reiszt (zu suite 4), in mundartlicher redeweise schwittje, s. unter schwiete, vgl. Kluge studentensprache 129; Klosz burschensprache 28 Frommel: mich aber wählten sie oft zum gesellen; denn wenn ich schwerere lasten trug als einer von ihnen, so muszten sie mir denn auch den ehrentitel eines suitiers erteilen, und zwar hauptsächlich deshalb, weil ich seltener, aber desto kräftiger meine possen trieb Göthe I 25, 170 W. (wanderjahre 3, 8); sie (die mützen) ... wurden nicht mehr vom welterobernden suitier ... gekauft, sondern höchstens vom schüchternen muttersöhnchen Holtei erz. schr. 19, 118; die beiden suitiers rissen die achseln bis über die ohren und schüttelten sich vor entsetzen Gaudy w. 2, 42. —
Zitationshilfe
„suitier“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/suitier>, abgerufen am 16.10.2019.

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